22.08.2021 | Regionalverband Berlin

Berliner Halbmarathon: Johanniter sorgten für Sicherheit

Über 15.000 Läuferinnen und Läufer waren beim Generali Berliner Halbmarathon dabei und legten genau 21,0975 Kilometer zurück. Am Start, am Ziel und an der Strecke: die Johanniter.

Die Läuferinnen und Läufer des Berliner Halbmarathons konnten sich darauf verlassen, in einem medizinischen Notfall sofort professionelle Hilfe zu erhalten. Leiter Sanitätsdienst der Berliner Johanniter, Thorsten Behnke (in der Mitte), mit einem Teil des Teams nach dem Einsatz.

Über 15.000 Läuferinnen und Läufer waren beim Generali Berliner Halbmarathon dabei und legten genau 21,0975 Kilometer zurück. Am Start, am Ziel und an der Strecke: die Johanniter. Auch dieses Jahr sorgten sie dafür, dass bei eventuellen medizinischen Notfällen sofort geholfen werden konnte.

Der Halbmarathon war für die Berliner Johanniter bereits der zweite Einsatz bei einer Großveranstaltung seit den Lockerungen der Corona-Beschränkungen. Um alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer – auf der Strecke und im Zuschauerbereich – optimal abzusichern, waren über 120 Helferinnen und Helfer im Einsatz, darunter Johanniterinnen und Johanniter aus Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Unterstützt wurden sie von dem Arbeiter-Samariter-Bund, der DLRG, dem Deutschen Roten Kreuz, den Maltesern sowie dem Technischen Hilfswerk.

„Unsere wichtigste Aufgabe war, dass sich die Läuferinnen und Läufer jederzeit darauf verlassen konnten, in einer kritischen Situation sofort professionelle Hilfe zu erhalten“, erklärte Thorsten Behnke, Leiter Sanitätsdienst der Johanniter, nach der Beendigung des Einsatzes. „So konnte sich jede und jeder hundertprozentig auf dem Lauf konzentrieren und den Sport genießen.“ Möglich war dies nur durch das Engagement vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer. „Ohne die große Einsatzbereitschaft und Professionalität der Hilfsorganisationen wäre die Absicherung einer solchen Veranstaltung nicht möglich“, so Leiter Sanitätsdienst Behnke.

Im Start- und Zielbereich standen für die Versorgung ein von Ärztinnen und Ärzten besetztes Medical Center sowie mehrere Unfallhilfsstellen mit umfangreicher medizinischer Ausstattung bereit. Auch die Verpflegungspunkte waren mit Unfallhilfsstellen abgesichert, und die Laufstrecke wurde engmaschig von mobilen Einsatzkräften überwacht. Unterstützt wurden sie von einer Motorradstaffel, die sich aus mehreren Hilfsorganisationen zusammensetzte. Bei medizinischen Notfällen konnten die Helferinnen und Helfer sofort qualifizierte Erste-Hilfe-Maßnahmen einleiten und gegebenenfalls die Patientenversorgung bis zum Eintreffen der Notfallrettung übernehmen.

Nach dem Formula-E-Rennen war der Halbmarathon in diesem Sommer der zweite Einsatz bei einer großen Sportveranstaltung nach den Lockerungen der COVID-19-Maßnahmen, wobei die Johanniter zeitgleich noch den BerlinMan Triathlon Wannsee betreuten. „Trotz der Corona-Pandemie, die auch viele Einschränkungen für uns Johanniter mit sich brachte, waren wir zur Absicherung von sportlichen Großereignissen sofort wieder einsatzbereit“, erklärt Jörg Koch, Regionalvorstand der Berliner Johanniter. „Das ist vor allem auch der Professionalität und dem großen Engagement unserer Mitarbeitenden zu verdanken“, so Koch.