26.09.2021 | Regionalverband Berlin

BMW BERLIN-MARATHON: Johanniter für 25.000 Menschen im Einsatz

Es war Berlins größtes Sportereignis in diesem Jahr: 25.000 Läuferinnen und Läufer trafen sich am 25. & 26. September 2021 zum ersten Berlin-Marathon nach der Corona-Pause. Für ihre Sicherheit sorgten Johanniter mit fast 400 Helferinnen und Helfern.

Nach einem erfolgreichen Großeinsatz: Johanniterinnen und Johanniter aus Berlin, Düsseldorf und Österreich, die u. a. im Start-/Zielbereich das Medical Center gemeinsam betreuten.

Es war Berlins größtes Sportereignis in diesem Jahr: 25.000 Läuferinnen und Läufer trafen sich am 25. und 26. September 2021 zum ersten BMW BERLIN-MARATHON nach der Corona-Pause. Für ihre Sicherheit sorgten an der exakt 42,195 km langen Strecke die Johanniter mit fast 400 Helferinnen und Helfern aus ganz Deutschland und Europa. Alle Beteiligten, ob auf der Laufstrecke oder im Zuschauerbereich, konnten sich jederzeit darauf verlassen, dass ihnen bei einem gesundheitlichen Problem sofort geholfen wird. Weil neben dem Läufer-Marathon auch der Skater-Marathon ausgerichtet wurde, dauerte der Einsatz das gesamte Wochenende.

„Ich bin allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr dankbar, dass sie so engagiert zu einem Erfolg des Marathons beigetragen haben“, erklärt Jörg Koch, Regionalvorstand der Berliner Johanniter. „Es erfüllt mich dabei mit Stolz, dass wir als Johanniter so vielen Menschen professionell zur Seite stehen konnten.“ Unterstützt wurden die Johanniter von den Maltesern, dem Arbeiter-Samariter-Bund, der DLRG sowie vom Technischen Hilfswerk. „Wir haben gezeigt, dass wir verlässliche Partner sind, wenn es um die Absicherung von Großveranstaltungen geht“, so Koch. Seit der Lockerung der Corona-Beschränkungen war dies der größte Einsatz der Berliner Johanniter im Rahmen des Sanitätsdienstes.

„Auch dieses Jahr konnten wir feststellen, dass sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Marathons optimal auf den Lauf vorbereitet hatten“, erklärte Thorsten Behnke, Leiter Sanitätsdienst der Johanniter, nach der Beendigung des Einsatzes. „Dennoch ist es wichtig, dass sich die Läuferinnen und Läufer angesichts der großen körperlichen Belastung jederzeit darauf verlassen konnten, in einer kritischen Situation sofort professionelle Hilfe zu erhalten.“ Dafür ist eine intensive Vorbereitung notwendig. „Auch wenn wir bereits viele Austragungen des BMW BERLIN-MARATHON abgesichert haben, bereiten wir uns jedes Mal akribisch auf den Einsatz vor“, so Behnke.

Im Start- und Zielbereich stand für die Versorgung der Läuferinnen und Läufer ein von Ärztinnen und Ärzten besetztes Medical Center bereit, zusätzlich waren die Johanniter hier mit elf stationären Unfallhilfsstellen vor Ort. Darüber hinaus sicherten 17 mobile Unfallhilfstellen und 18 Sanitätstrupps die Strecke ab. Um schnell eingreifen zu können, waren zudem eine Motorrad- und eine Fahrradstaffel im Einsatz. Bei medizinischen Notfällen konnten die Helferinnen und Helfer sofort qualifizierte Erste-Hilfe-Maßnahmen einleiten und gegebenenfalls die Patientenversorgung bis zum Eintreffen der Notfallrettung übernehmen.

So vielfältig der Marathon, so vielfältig waren auch die Helferinnen und Helfer im Sanitätsdienst. Im Einsatz waren Johanniter aus Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. „Besonders haben wir uns gefreut, dass wir auch dieses Jahr wieder Unterstützung von europäischen Kolleginnen und Kollegen hatten“, erklärt Regionalvorstand Koch. So waren auch Einsatzkräfte der Johanniter aus Österreich im Einsatz, die eine der stationären Unfallhilfsstellen im Zielgebiet betreuten.