13.01.2022 | Regionalverband Berlin

Theologin Friederike von Kirchbach verstärkt den Vorstand der Berliner Johanniter

Mit einem klaren Profil als christliche Hilfsorganisation starten die Berliner Johanniter ins neue Jahr. Neues ehrenamtliches Mitglied im Regionalvorstand ist die evangelische Theologin Friederike von Kirchbach.

Neues ehrenamtliches Mitglied im Regionalvorstand der Berliner Johanniter: Theologin Friederike von Kirchbach.

Mit einem klaren Profil als christliche Hilfsorganisation starten die Berliner Johanniter ins neue Jahr. Neues ehrenamtliches Mitglied im Regionalvorstand ist die evangelische Theologin Friederike von Kirchbach. Sie löst David Lehmann ab, der aus beruflichen Gründen auf eigenen Wunsch aus dem Leitungsgremium ausschied.

„Wir freuen uns sehr, dass mit Friederike von Kirchbach eine engagierte Persönlichkeit mit uns gemeinsam Verantwortung für die Berliner Johanniter übernommen hat“, erklären die beiden hauptamtlichen Regionalvorstände Jörg Koch und Björn Teuteberg. „Durch ihre lange Verbundenheit mit den Johannitern und ihre Erfahrung als Seelsorgerin wird durch sie unser Verband gestärkt.“ Zugleich danken die Berliner Johanniter ihrem Vorgänger: „Es war eine Freude, mit David Lehmann zusammenzuarbeiten“, so die Vorstände. „Er hat in den letzten Jahren vor allem beim Aufbau neuer Verbandsstrukturen Großes geleistet.“

„Dem Vorstand der Berliner Johanniter werde ich mit Begeisterung und Demut angehören“, erklärt Friederike von Kirchbach, die bis zu ihrer Pensionierung im Februar 2021 als Pfarrerin der Kreuzberger St.-Thomas-Gemeinde tätig war. In dieser Position hat sie über viele Jahre zusammen mit den Berliner Johannitern die Kältehilfe in der St.-Thomas-Kirche organisiert. Zudem war sie Pröpstin der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) und Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages. Seit 2013 ist Friederike von Kirchbach ehrenamtliche Vorsitzende des rbb-Rundfunkrates.

„Die vielen Begabungen und Kompetenzen unserer Mitarbeitenden sind ein großer Schatz, der unsere Arbeit prägt und trägt“, erklärt Friederike von Kirchbach. „Mein Anliegen ist es, die vielfältigen Bereiche der Berliner Johanniter stärker miteinander zu vernetzen, zuzuhören und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln.“ Eine große Rolle spielen dabei die Ehrenamtlichen: „Je stärker und motivierter unsere vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sind, desto stärker ist unser ganzer Verband.“

Die Berliner Johanniter engagieren sich seit Jahrzehnten im Dienst am Menschen. „Unsere christlichen Wurzeln geben uns Orientierung und sind Grundlage unseres Handelns“, erklären die Vorstände des Regionalverbandes. „Angesichts der großen gesellschaftlichen Herausforderungen durch Corona oder durch Naturkatastrophen wie im Ahrtal, aber auch durch Migration, Obdachlosigkeit und soziale Probleme, ist unsere Arbeit wichtiger denn je.“ So haben die Versorgung von Menschen in Not und die Bekämpfung der Pandemie weiterhin oberste Priorität.

Im Jahr 2022 planen die Berliner Johanniter, die gesamte Bandbreite ihres Engagements wieder stärker in den Mittelpunkt zu stellen. Dabei soll vor allem auch die Vielfalt der haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden zum Tragen kommen. „Bei uns ist jeder Mensch willkommen, egal welchen Geschlechts oder welcher Herkunft“, erläutern die Vorstände. „Unsere Haltung setzt Maßstäbe und verbindet uns über die Grenzen von Religionen hinweg mit allen, die unsere Werte leben.“