01.04.2021 | Corona-Impfzentrum Falkensee

Impfzentrum in Falkensee ist seit Donnerstag geöffnet

Havelländerinnen und Havelländer können sich seit dem heutigen Donnerstag in einem eigenen Impfzentrum gegen das Coronavirus impfen lassen. Das Impfzentrum des Landkreises in der Stadthalle Falkensee hat planmäßig seinen Betrieb aufgenommen.

Landrat Roger Lewandowski (Mitte) bei der Eröffnung des Impfzentrums in Falkensee mit Steffen Kirchner (links) und Zentrumsleiter Thomas Blümel (rechts) von den Johannitern, Falkensees Bürgermeister Heiko Müller (2.vl.) sowie Oberstleutnant Dirk Heyer vom Kreisverbindungskommando Havelland.
Eingang zum Impfzentrum Falkensee. Patienten und Patientinnen werden durch das Zelt vor Nässe und Hitze geschützt.

Havelländerinnen und Havelländer können sich seit dem heutigen Donnerstag in einem eigenen Impfzentrum gegen das Coronavirus impfen lassen. Das Impfzentrum des Landkreises in der Stadthalle Falkensee hat planmäßig seinen Betrieb aufgenommen und impft auch an Karfreitag sowie Karsamstag. Die operative Leitung des Impfzentrums hat die Hilfsorganisation Johanniter-Unfall-Hilfe übernommen.

Mit nur wenigen Wochen Vorbereitungszeit haben der Corona-Krisenstab des Landkreises Havelland sowie die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. den Start des Impfzentrums in Falkensee ermöglicht.

Von heute an wird hier zunächst der Impfstoff von Biontech/Pfizer beginnend mit zwei von insgesamt sechs Impfstraßen geimpft. Jeden Tag erhöht sich zum Start die Anzahl der Impflinge, bis ab dem 6. April 2021 der Regelbetrieb montags bis freitags von 10 bis 19 Uhr aufgenommen wird. Die tägliche Gesamtkapazität ist dabei abhängig von der Verfügbarkeit der Impfstoffe.

Es besteht nur die Möglichkeit einer Impfung für impfberechtigte Personen mit einem Termin. Die Termine werden im Internet über den Impfterminservice unter www.impfterminservice.de/impftermine vergeben. Zu den impfberechtigten Personen im Land Brandenburg gehören derzeit alle Personen über 70 Jahre, Personen über 18 Jahre mit Arbeitsgeberbescheinigung sowie Personen mit ärztlichem Zeugnis bei Vorerkrankungen gemäß aktueller Impfverordnung.

„Mein besonderer Dank gilt der Johanniter-Unfall-Hilfe, die mit ihrem kompetenten Team vor Ort die Impfungen für die Bürgerinnen und Bürger organisieren und durchführen wird“, sagt Landrat Roger Lewandowski. „Dankbar sind wir auch der Bundeswehr, die das Vorhaben mit zunächst zehn Soldaten ebenfalls unterstützt. Ein weiterer wichtiger Partner ist die Stadt Falkensee, die uns den Sportteil der Stadthalle zur Verfügung gestellt und damit eine schnelle Inbetriebnahme ermöglicht hat.

„Wir Johanniter freuen uns, unseren Beitrag in der Pandemiebekämpfung zu leisten. Es ist schon beachtlich, was hier in sehr kurzer Zeit entstanden ist. Dies war und ist nur möglich durch die enge Zusammenarbeit mit dem Krisenstab des Landkreises und der unkomplizierten Unterstützung durch das Team der Stadthalle Falkensee. Dafür einen herzlichen Dank“, erzählt Thomas Blümel, Leiter des Impfzentrums Falkensee.

Wie läuft die Impfung im Impfzentrum ab?

Insgesamt ist mit einem Zeitaufwand von circa 1 bis 1,5 Stunden zu rechnen. Nach der Terminvergabe werden im Impfzentrum zunächst die Identität und Impfberechtigung überprüft. Es folgen Informationen zum Lesen und das Aufklärungsgespräch mit einem Arzt, bevor es zur eigentlichen Impfung kommt. Die Impfung wird durch medizinisches Personal bzw. Ärzte vorgenommen und im Impfpass dokumentiert. Liegt kein Impfpass vor, dann stellen die Mitarbeiter vor Ort eine Impfbescheinigung aus. Anschließend erfolgt eine 30-minütige Wartezeit im Nachbeobachtungsbereich, um bei möglichen Impfreaktionen handeln zu können. Das kommt allerdings sehr selten vor. Abschließend geht es zur Abmeldung, wo auch kontrolliert wird, ob ein zweiter Impftermin gebucht ist.