Nothilfe Ukraine

Hunderttausende sind auf der Flucht und brauchen unsere Unterstützung! Wir helfen vor Ort!

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Nothilfe Ukraine

Die Menschen in der Ukraine brauchen unsere Hilfe! Auch die Johanniter blicken besorgt auf den Krieg in Europa. Hunderttausende Menschen fliehen vor Raketenangriffen und Artilleriefeuer.

Die Johanniter sind mit zahlreichen Partnern im Osten Europas vertreten, sodass wir gezielt Hilfsmaßnahmen über unser Netzwerk in die Wege leiten können.

Aber es gilt auch vor Ort zu helfen: Auch in Deutschland bereiten sich die Johanniter darauf vor, bei Bedarf im Auftrag der zuständigen Behörden aktiv zu werden. Wir sind mit dem Landkreis Havelland und der Stadt Brandenburg im Gespräch zu möglichen Bedarfen und Kapazitäten für die Unterbringung und Versorgung von ankommenden Geflüchteten.

Offene Stellen

Wenn Sie uns hauptamtlich unterstützen möchten, finden Sie hier unsere aktuellen Stellenangebote für die Notunterkunft im Havelland. 

Die Hilfsangebote des Regionalverbandes Brandenburg-Nordwest

Brandenburg an der Havel

Verpflegung von Geflüchteten - Einsatz der SEG Versorgung

Seit Donnerstag, den 03.03.2022 sind 105 Flüchtlinge aus der Ukraine in der Notunterkunft in der Upstallstraße, Brandenburg an der Havel untergebracht. Die Schnelleinsatzgruppe (SEG) Verpflegung der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. sowie Kollegen der Berufsfeuerwehr Brandenburg an der Havel übernehmen seit Donnerstag bis einschließlich Montag, 07.03. die Versorgungsfahrten. Hierbei fahren die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helfer über den Tag verteilt insgesamt drei Mahlzeiten (Frühstück, Mittag und Abendessen) von der Küche des Universitätsklinikums zur Notunterkunft.

Die Johanniter stehen in engem Austausch mit der Stadtverwaltung und bietet Hilfeleistung für ankommende Geflüchtete an.

Verpflegung von Flüchtlingen

Seit einer Woche unterstützen die Johanniter aus Brandenburg-Nordwest dabei, dass ca. 150 geflüchteten Ukrainer in den Notunterkünften in der Upstallstraße und Flämingstraße in Brandenburg an der Havel versorgt sind.

Dafür übernehmen die Johanniter im Auftrag der Stadt Brandenburg die Verpflegungstransporte von der Küche des Universitätsklinikums in die Notunterkünfte. Über den gesamten Tag verteilt liefern Ehrenamtliche und Hauptamtliche Johanniter drei Mahlzeiten (Frühstück, Mittag und Abendessen) aus.

Unterstützung der Evakuierung schwerkranker ukrainischer Kinder

Die Charité Berlin hat die Johanniter-Unfall-Hilfe um Transportunterstützung gebeten. 40 ukrainische Kinder und deren Familien wurden aus der polnischen Stadt Malogoszcz (nördlich von Krakau) zur Weiterbehandlung nach Deutschland gebracht.

In den frühen Morgenstunden der vergangenen Tage starteten Johanniter des Regionalverbandes Brandenburg-Nordwest und Nachbarverbänden mit einem Reisebus plus Begleitfahrzeug in Richtung Krakau. Mit an Bord des Begleitfahrzeuges waren zwei Johanniter, die den Infektionsschutztransport übernahmen. Das heißt, dass sie mehrere Stunden unter Vollschutz, die positiv auf das Coronavirus getesteten Familien transportieren. Komplettiert wird das Johanniter-Team von medizinischen Fachkräften und Dolmetschern.

Die Helfenden wissen meist nicht, was genau sie im 700 Kilometer entfernten Malogoszcz erwartet. Bekannt ist, dass schwerkranke ukrainische Kinder im Alter von 1-16 Jahren mit ihren Familien auf die Weiterfahrt nach Deutschland warten, wo die dringend notwendige Behandlung fortgesetzt werden kann. Die Kapazitäten hierfür sind in Polen aufgrund der Flüchtlingswelle aus der Ukraine erschöpft. Um die Belastung der langen Reise insbesondere für die schwerkranken Kinder so gering wie möglich zu halten, werden alle Familien zunächst in die Notunterkunft für Geflüchtete in der Messe Cottbus gebracht.

„Nach einem kurzen Zwischenstopp wurden die Kinder mit ihren Familien von hier aus in kleineren Fahrzeugen zur Weiterbehandlung in verschiedene Kliniken gebracht. Dabei arbeiten wir mit Johanniter-Fahrdiensten aus ganz Deutschland zusammen“, erläutert Steffen Kirchner, Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. in Brandenburg-Nordwest.

Bereits seit Samstag, den 5.3.2022, fahren die Johanniter in Abstimmung mit der Charité Berlin nach Malogoszcz, nördlich von Krakau. Dort gilt es die Kinder und Angehörigen zu erfassen, Schnelltests durchzuführen und sich mit dem ärztlichen Personal vor Ort zu verständigen, falls spezielle Anforderungen zu berücksichtigen gibt. Die positiv auf das Coronavirus getesteten Menschen fahren im Begleitfahrzeug mit, um das Risiko für die anderen Reisenden zu minimieren.

Steffen Kirchner und sein Team koordinieren die Evakuierungsfahrten und stehen dabei im Austausch mit Johanniter-Fahrdiensten aus der gesamten Republik. Innerhalb weniger Stunden zwischen Ankunft und Abfahrt in Malogoszcz gilt es die Fahrtrouten zu den onkologischen Zielkliniken zu erstellen.

Havelland

Notunterkunft für 164 Geflüchtete

Im Auftrag des Landkreis Havelland hat die Johanniter-Unfall-Hilfe am Fr, 11.03.2022 binnen weniger Stunden eine Notunterkunft in Nauen aus dem Boden gestampft.

Mehr als 20 Helfende haben in drei Stunden den Boden der Halle ausgekleidet, Feldbetten aufgebaut, einen Großeinkauf organisiert, einen Versorgungs- und Spielbereich für die Kleinsten eingerichtet. So können nun bis zu 164 Vertriebene Schutz finden und einen sicheren und warmen Schlafplatz beziehen. Alle Ankommenden werden medizinisch betreut und mit Lebensmitteln sowie Dingen des täglichen Bedarfes versorgt. Da hauptsächlich mit Müttern und ihren Kindern gerechnet wird, arbeiten die Johanniter intensiv mit lokalen Sammelstellen zusammen, um die exakten Bedarfe möglichst schnell und unkompliziert an die Familien zu übergeben.

Die leitende Organisation hat die Johanniter-Unfall-Hilfe inne, der ASB Ortsverband Nauen übernimmt die tägliche medizinische Versorgung. Die Ausstattung und Essensversorgung übernimmt ab Samstagabend, 12.03.22 der Katastrophenschutz des Landkreises Havelland.

Fragen und Antworten zum Einsatz der Johanniter