Alltagsunterstützende Angebote

Gemeinsam Helfen & Unterstützen

Zentrales Ziel des Projektes "Gemeinsam Helfen und Unterstützen" ist die Sensibilisierung der Gesellschaft zum Thema Demenz und die frühzeitige Unterstützung der zu pflegenden Angehörigen.

Inhaltliche Schwerpunkte sind die Bereitstellung von Informationen zum Thema alltagsunterstützende Angebote nach §45a SGB XI, sowie die Vernetzung bestehender Angebote im Landkreis Oder-Spree (LOS). Eine fachliche Kooperation besteht mit dem Kompetenzzentrum Demenz des Landes Brandenburg, der Fachstelle „Altern und Pflege im Quartier“ – FAPiQ (beide in Potsdam) sowie dem Pflegestützpunkt Erkner.

Profitieren sollen davon insbesondere Menschen mit Unterstützungsbedarf und deren Angehörige sowie die Leistungserbringer von alltagsunterstützenden Angeboten. Doch auch Kommunen und Gemeinden, Seniorenbeiräte, Verbände und Vereine sowie privatwirtschaftliche Unternehmen, die alltagsunterstützende Angebote anbieten bzw. entwickeln möchten, können sich hier beraten lassen und sich miteineinander vernetzen.

Die Organisation und Durchführung von Informationsveranstaltungen dienen auch der Aufnahme des konkreten Hilfebedarfs aus der Bevölkerung und sollen für einen trägerübergreifenden Erfahrungsaustausch sorgen. Entstanden sind bisher Schulungsangebote für Angehörige: „Hilfe zur Selbsthilfe“ nach §45 SGB XI  und  die Initiative "Demenzpartner".  Auch im Bereich „Hilfe beim Helfen“ werden die regionalen Netzwerkstrukturen genutzt, um weitere Angehörigenschulungen sowie Angehörigen-/ und Selbsthilfegruppen zu initiieren. 

Gefördert wird die Arbeit anteilig vom Landkreis Oder-Spree. Die Initiative „Demenzpartner“ soll zunächst schwerpunktmäßig in den Orten Schöneiche, Erkner und Woltersdorf verankert werden. Aus der 2017 durchgeführten Schulungsreihe „Hilfe beim helfen“ für pflegende Angehörige von demenziell Erkrankten entstand die Idee, eine Angehörigengruppe zu etablieren. Die Fortsetzung dieser Schulungsreihe, die von allen Beteiligten sehr gelobt wurde, ist geplant. Eine Angehörigengruppe wird mittlerweile kontinuierlich begleitet.

Regelmäßige „ Runde Tische“ in den Rathäusern der Kommunen hat sich in den vergangenen Jahren als Möglichkeit zum regionalen Informationstransfer bewährt und soll fortgeführt werden.

Für Fragen, Anregungen, Meinungen steht Ihnen die Projektkoordinatorin Heike Preuß gerne zur Verfügung.