Schulsanitätsdienst

Mehr als nur Pflaster kleben!

Jährlich passieren an den Schulen mehr als 1,3 Millionen Unfälle. Diese reichen von kleinen Verletzungen, wie Schürfwunden, bis hin zu akuten Erkrankungen von Mitschülern und Lehrern. In solchen Situationen ist es von Vorteil, wenn die Schule über einen so genannten Schulsanitätsdienst verfügt - denn sie haben ihre Ersthelfer direkt vor Ort.

Was macht der Schulsanitätsdienst?

Der Schulsanitätsdienst ist eine Kooperation der Johanniter Jugend (JJ) und der Schule, welche in einer wechselseitigen Beziehung stehen. Im Regionalverband Potsdam-Mittelmark-Fläming sind derzeit drei Schulen im SSD, das evangelische Gymnasium Hermannswerder, das Leibniz Gymnasium und die Friedrich-Wilhelm-von-Steuben-Gesamtschule.

Die Aufgaben der Schüler sind,...

  • im Schulalltag und bei Veranstaltungen der schulischen Einrichtung Erste-Hilfe-Maßnahmen durchzuführen
  • erkrankte Kinder in der Schule oder bei schulischen Sonderveranstaltungen zu betreuen
  • Bereitschaftsdienste während der Schulzeit zu absolvieren
  • Erste-Hilfe-Weiterbildungen zu organisieren
  • Dienstpläne zu erstellen und
  • Materialien zu kontrollieren.

Der SSD sollte auch folgende Ziele verfolgen:

  • die Persönlichkeit der Schüler stärken
  • soziale Kompetenzen auf- und ausbauen
  • Theorie und Praxis zur Durchführung einer medizinischen Erstversorgung vermitteln

Da das Leben und der Schulalltag nicht nur von Notfällen geprägt sind, sind die zuletzt genannten Punkte auch von besonderer Bedeutung. Kommunikation, Kontaktfreude und das freundliche Miteinander sollen schon früh geübt werden. Durch den Schulsanitätsdienst treten Menschen verschiedener Altersgruppen, Herkunft und Nation in Kontakt miteinander.