Ehrenamt im Sanitätsdienst

Kein Beruf – aber Berufung!

Viele Menschen setzen sich für andere in ihrer Freizeit ein – unentgeltlich. Wenn ihre Altersgenossen Partys feiern, wie auf den Southside Festival in Neuhausen ob Eck, dem größten Sanitätsdienst der Johanniter in Baden-Württemberg, sind sie zur Stelle, wenn kleinere oder größere Blessuren zu versorgen sind. Sie unterstützen zu Spitzenzeiten, wie zum Beispiel in der Silvesternacht, den regulären Rettungsdienst und wenn auf den berühmten roten Knopf gedrückt und Alarm gegeben wird, eilen sie in ihren Ortsverband und rücken als Schnell-Einsatz-Gruppe für die Bevölkerung aus.

Über den Schulsanitätsdienst seiner Schule in Markdorf ist Johannes Büchele zu den Johannitern gekommen. Zunächst besuchte er die Treffen der Johanniter-Jugendgruppe in Friedrichshafen, um sich dann später im Sanitätsdienst und in der „Schnelleinsatzgruppe“ (SEG) zu engagieren. Das Besondere am Ehrenamt ist für ihn, dass man viele neue, interessante Menschen kennenlernt und direkt da helfen kann, wo Hilfe benötigt wird. Seine bisher schönsten Einsätze waren der Einsatz beim Kirchentag 2015 in Stuttgart, aber auch die vielen Jugendveranstaltungen, wie die Schulsanitätswochenenden oder die Jugendfreizeiten, sind ihm im Gedächtnis geblieben. „Ich bin gerne bei den Johannitern“,erzählt Johannes, „weil die Gemeinschaft innerhalb unseres Ortsverbandes großartig ist“. „Und ich helfe Menschen“, führt er weiter aus, „weil ich mir das schon immer gewünscht habe und es mich glücklich macht, wenn sich andere Menschen darüber freuen, wenn man für sie da ist.“

„Die Schulsanitäter haben mir immer imponiert und ich wollte eine von ihnen werden“, erzählt Waltraud Metzler. Diesen Traum hat sie dann auch verwirklicht! Sie begann im Schulsanitätsdienst ihrer Realschule in Markdorf, dessen Leitung sie dann später übernahm, und kam dann im Februar 2009 zur Bereitschaft nach Friedrichshafen. Sie ist in Friedrichshafen hauptamtlich als Rettungssanitäterin tätig und engagiert sich darüber hinaus in ihrer Freizeit im Katastrophenschutz und Sanitätsdienst, wie zum Beispiel auf dem Southside-Festival. Ihr schönster Moment bei den Johannitern war, als sie einen jungen Patienten erfolgreich reanimiert hat. „Besonders werde ich die Dankbarkeit des Patienten selbst und der Angehörigen, die sich einige Wochen später bei mir bedankt haben, nicht vergessen“, erinnert sich Waltraud. „Ich helfe Menschen, weil ich Freude daran habe und es ein unglaubliches Gefühl ist anderen Menschen helfen zu können. Ich hoffe, dass in Notfällen meiner Familie, meinen Freunden und mir selbst ebenso geholfen wird“ wünscht sich Waltraud. „Das Ehrenamt stellt für mich einen Grundpfeiler der Gesellschaft dar, zudem meiner Meinung nach jeder ein Stück beitragen sollte“, fasst sie ihre Motivation sich ehrenamtlich zu engagieren zusammen.

Bist Du bereit für ein Ehrenamt bei den Johannitern? Nimm Kontakt zu uns auf– wir beraten Dich gern. Wir Johanniter freuen uns auf jeden neuen Helden und jede neue Heldin in unseren Reihen!

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