Freiwilliges soziales Jahr

Das FSJ – sozial engagieren und fürs Leben lernen!

Schule beendet und keine Idee, wie es weitergehen soll? - Nach dem Ende der Schulzeit wissen viele junge Menschen nicht, wie sie sich ihren weiteren Lebensweg vorstellen. Wer sich noch nicht auf Studium oder Ausbildung festgelegt hat, oder Wartesemester überbrücken muss, kann die Zeit sinnvoll nutzen und ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in Koblenz, Höhr-Grenzhausen, Bad Breisig oder Liesenich machen. Das nutzt nicht nur den Mitmenschen und dem Wohl der Allgemeinheit: Wir erklären warum ein FSJ junge Menschen persönlich voranbringt, wie es die Berufswahl beeinflussen kann und  wie man es finanziert.

Das bringt ein Freiwilligendienst bei den Johannitern für…

… die eigene Persönlichkeit.

Wer einen Freiwilligendienst antritt, macht viele neue Erfahrungen, stößt hin und wieder an seine Grenzen und wächst über sich hinaus. Ältere Menschen betreuen, Gelassenheit im Umgang mit Kindern und Jugendlichen zeigen, eine Ausbildung zum Rettungssanitäter absolvieren oder zum ersten Mal in einem Team zusammenarbeiten – das ist nicht leicht. Die Erfahrung zeigt jedoch: Fast alle FSJler finden später der Freiwilligendienst habe ihre Persönlichkeit positiv beeinflusst. Das Stärken von Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein sowie der Erwerb zusätzlicher Kompetenzen sind nur drei der vielen positiven Auswirkungen, die ein freiwilliges soziales Jahr in vielen Fällen mit sich bringt.

… die Chance auf deinen Wunschstudienplatz.

Eine Auszeit nach der Schule ist eine gute Gelegenheit um sich über die Zukunft und eigene Wünsche klar zu werden. Die Tage unter Berufstätigen mit herausfordernden Aufgaben verbringen, viele Menschen kennenlernen und in verschiedene Bereiche einer Hilfsorganisation hineinschnuppern, hilft bei der Orientierung. Egal ob Rettungsdienst, Hausnotruf oder Kinder- und Jugendhilfe - überall ist auch ein Einblick in Verwaltungstätigkeiten sowie Bereiche wie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit oder Qualitätsmanagement möglich. Daher ist das freiwillige soziale Jahr bei den Johannitern in Koblenz, Bad Breisig oder Höhr-Grenzhausen besonders abwechslungsreich.

Zwar gibt es einen pauschalen Vorteil bei der Studienbewerbung nicht, jedoch kann das FSJ als Wartesemester berücksichtigt werden. Es wird auch häufig bei der Vergabe der Studienplätze positiv angerechnet, wenn es die passende Ausrichtung für den Wunschstudiengang hat. Ebenfalls kann das freiwillige soziale Jahr bei vielen Studiengängen als Praktikum anerkannt werden, was die spätere Studienzeit verkürzt.

…die Mitmenschen.

Die Leistenden eines Freiwilligendienstes sind für ihre Mitmenschen da und bereichern das Leben anderer. Sie haben besonders viel Zeit sich den Menschen intensiv zu widmen – beispielsweise durch Gespräche und Spiele kann gerade älteren Menschen, die einsam sind besonders gut geholfen werden. Freiwillige müssen aber auch Hilfstätigkeiten übernehmen, etwa Fahrdienste, Botengänge oder das Begleiten von Mahlzeiten. Fakt ist: Freiwillige ersetzen keine hauptamtlichen Mitarbeiter.

…den eigenen Kontostand.

Das FSJ bei der Johanniter-Unfall-Hilfe bietet eine Vielzahl spannender Aufgaben und Herausforderungen in karitativen und sozialen Bereichen. Die Freiwilligen werden während der zwölf Monate pädagogisch begleitet und für ihre Einsatzbereiche fachlich qualifiziert. Natürlich sind auch kürzere oder längere Zeiträume individuell nach Absprache möglich. Bei den Johannitern finden die FSJler faire Bedingungen vor und genießen über die gesetzlichen Verpflichtungen hinausgehende Zusatzleistungen. Neben der Erstattung von Fahrtkosten zum Einsatzort werden Sozialbeiträge entrichtet und ein Taschen- und Verpflegungsgeld in Höhe von 474€ gezahlt. Je nach Anspruch erhalten FSJler zudem weiterhin Kindergeld oder Waisenrente. Genügend Urlaubstage gibt es natürlich auch.

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