01.07.2020 | Regionalverband Harz-Heide

Ein Abschied nach fünf Jahren

Johanniter geben Quartiersmanagement im Südstadtzentrum ab

Susanne Felka hat als Quartiersmanagerin viel bewegt.
In den vergangenen Jahren haben sich im Südstadtzentrum viele Gruppen gefunden, die gern ihr Können unter Beweis stellen. Foto: Johanniter

Salzgitter. Es war eine Kooperation, die vor allem die Menschen in den Vordergrund gestellt hat: das Südstadtzentrum am Eichendorffplatz 9 in Salzgitter-Bad. Im Sommer 2015 hatten sich die Kooperationspartner  – die Johanniter-Unfall-Hilfe, die Wohnbau und die Stadt Salzgitter – zusammengetan und eine neue Anlaufstelle im Quartier geschaffen. Nun endet die gemeinsame Zeit: Ab dem 1. Juli sind die Johanniter nicht mehr vor Ort anzutreffen.

Vieles wurde in den vergangenen fünf Jahren in den Räumen einer ehemaligen Schlachterei auf die Beine gestellt. Der Fokus von Quartiersmanagerin Susanne Felka lag immer darin, Menschen zusammenzubringen und dort zu helfen, wo sie konnte. Regelmäßig gab es Frühstücks- oder Kaffeetreffs, Informationsveranstaltungen, kleinere Feste, gemeinsames Kochen oder einfach nur die Möglichkeit, in Ruhe über die kleinen und großen Sorgen des Lebens zu reden. Mit den Jahren fanden so feste Gruppen zueinander, Freundschaften wurden geschlossen – und nicht zuletzt das gesamte Quartier im Süden Salzgitter-Bads belebt. Aber nicht nur Erwachsene waren im Südstadtzentrum herzlich willkommen, auch die jüngere Generation kam durch verschiedene Angebote immer wieder auf ihre Kosten. Egal ob Pizza backen oder Plätzchen ausstechen, Ostereiersuche oder Bastelaktionen, es gab immer etwas für die Jüngeren zu tun. Auch das Thema Erste Hilfe wurde Kindern – zum Beispiel in einem Ferienkurs – spielerisch vermittelt.

Samantha Brinkwirth, Dienststellenleiterin des Salzgitteraner Johanniter-Ortsverbands, blickt zufrieden auf die vergangenen fünf Jahre zurück. „Wir haben uns immer gern für die Menschen im Quartier engagiert und sind stolz darauf, was das Quartiersmanagement in den vergangenen Jahren erreicht hat. Es wäre schön, wenn das, was die Johanniter erfolgreich entwickelt haben, weitergelebt wird.“ Susanne Felka bleibt der Johanniter-Unfall-Hilfe übrigens erhalten: Sie ist weiterhin die ehrenamtliche Ortsbeauftragte in Goslar.