04.06.2021 | Ortsverband Hannover-Wasserturm

Misburg: 120 Johanniter bei Bombenräumung im Einsatz

15.000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen, dann gingen die Kampfmittelräumer an die Arbeit. Am späten Abend konnten in Hannover-Misburg zwei Weltkriegsbomben entschärft werden.

Am Ende war die Erleichterung - mal wieder - groß. Mehr als 15 Stunden dauerte gestern der Einsatz zur Kampfmittelräumung in Hannover-Misburg. Dort waren bei Bauarbeiten zwei amerikanischen Zehn-Zentner-Bomben gefunden worden, die am Abend entschärft werden konnten. Von der Johanniter-Unfall-Hilfe waren 120 Helfer im Einsatz Sie übernahmen eine von vier Betreuungsstellen, den Transport von in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen und versorgten die zu betreuenden Personen mit Essen und Getränken. Für die JUH leitete Benjamin Häselbarth (Bereichsleiter Sondereinsatzdienste, OV Hannover-Wasserturm) das Geschehen. Er bilanzierte am Morgen danach: "Die große Einsatzbereitschaft und die hohe Einsatzqualität haben mich wieder sehr gefreut. Dafür vielen Dank an alle Beteiligte. Sie haben es möglich gemacht, dass wir diesen Einsatz trotz teils schwieriger Bedingungen gut erfüllen konnten." Beteiligt waren gestern neben sechs Ortsverbänden aus dem RV Niedersachsen Mitte (OV Aller-Leine, OV Deister, OV Hannover-Wasserturm, OV Landesbergen, Nordhannoverscher OV, OV Wunstorf-Steinhuder Meer) auch der Regionalverband Südnedersachsen mit Helfern aus Göttingen, Northeim und Hildesheim. Mal wieder ein Einsatz mit Herz, Verstand und viel Erfahrung. Wir sagen DANKE!

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