15.05.2020 | Regionalverband Südniedersachsen

Sucheinsätze mit gutem Ausgang

Unsere Rettungshundestaffel war in Coppenbrügge und Northeim im Einsatz

Einsatzbesprechung der Johanniter

Unsere Rettungshundestaffel Südniedersachsen wurde in der Nacht von Freitag und Mittwoch jeweils zu einem Sucheinsatz gerufen. Freitag gegen 0.40 Uhr wurden die Johanniter-Rettungshundeteams zu einem Einsatz in Coppenbrügge alarmiert. Der vermisste 80-Jährige wurde zuletzt Donnerstagnachmittag gegen 15.00 Uhr von seinen Angehörigen gesehen. Mit im Einsatz waren Einsatzkräfte des Polizeikommissariats Bad Münder, die Drohnenstaffel der Kreisfeuerwehr Hameln-Pyrmont, der Polizeihubschrauber „Phönix“, die Freiwilligen Feuerwehren Marienau und Coppenbrügge sowie der Einsatzleitwagen der Gemeindefeuerwehr Coppenbrügge und die DRK Bereitschaft Marienau. Insgesamt waren neun geprüfte Rettungshundeteams an der Suche beteiligt, darunter auch Teams der Rettungshundestaffeln des Deutschen Roten Kreuzes der Region Hannover sowie die Johanniter-Rettungshundestaffel des Ortsverbandes Hannover-Wasserturm. Nach nochmaligem Einsatz der Polizei konnte der Rentner am Freitagmittag durch einen Polizeihubschrauber gefunden und in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden.

In der Mittwochnacht suchten die Einsatzkräfte und die Rettungshundeteams nach einer 27-Jährigen Frau, die seit dem Mittag vermisst wurde. Ab dem späten Abend fanden diverse Suchmaßnahmen statt, ein Mantrailer sowie der Funkstreifenwagen der Polizeiinspektion Northeim waren bereits im Einsatz. In der Nacht unterstützen dann auch unsere Rettungshundestaffel und die Schnelleinsatzgruppe (SEG) der Johanniter in Northeim die Suchaktion, natürlich unter Einhaltung der Corona-Hygienemaßnahmen. Kurz nach Beginn der Suche durch die Rettungshunde-Teams konnte die Vermisste, aus dem Suchgebiet kommend, von der Besatzung eines am Suchgebiet bereitgestellten Johanniter-Rettungswagens wohlbehalten aufgegriffen werden.

Mit vor Ort waren bei beiden Einsätzen auch die Führungskomponente der Regionalbereitschaft und die Versorgungskomponente aus Bad Gandersheim. Wir freuen uns, dass beide vermissten Personen wohlauf gefunden wurden.

Die Rettungshundestaffel bedankt sich bei allen Beteiligten für die gute und kollegiale Zusammenarbeit und die prima Verpflegung.

In der aktuellen Situation sind die Johanniter auf finanzielle Unterstützung angewiesen − insbesondere zur Sicherstellung der zahlreichen ehrenamtlichen Leistungen. Viele ehrenamtliche Helfer sind für die Menschen im Einsatz – freiwillig und unentgeltlich, auch unsere Rettungshundestaffel. Über die Internetseite www.johanniter.de/coronaspende-nb kann direkt online gespendet werden.