15.10.2019 | Regionalverband Südniedersachsen

Johanniter auf den Spuren ihrer Vergangenheit

Erlebnisreiche Studienreise nach Malta

Playmobil-Figur der Johanniter steht in Malta. Im Hintergrund sind das Meer und die tollen Wohnhäuser der Inselbewohner zu sehen.

Für 15 Johanniter aus dem Regionalverband Südniedersachsen ging es vom 6. bis 13. Oktober auf große Reise. Ihr Ziel war die Mittelmeerinsel Malta! Auf ihrem Programm stand die Geschichte der Johanniter vor Ort zu erleben, aber auch ganz viel Spaß und Gemeinschaft. Am Montag machten sie eine Stadtführung durch Valletta und besichtigten unter anderem den Großmeisterpalast und die St. John‘s Co-Cathedral. Mittwoch schaute sich die Reisegruppe drei kleinere, aber sehr interessante Städte Maltas an. Für Freitag gab es ein abwechslungsreiches Programm quer über die Insel. Die Johanniter lernten die Stadt Mosta kennen, im Handwerkerdorf Ta' Qali ging es in eine Glasbläserei dann in die San Anton Gärten und nach Rabat. Hier bot sich die Gelegenheit von maltesischen Spezialitäten wie Süßigkeiten und Pastizzi zu naschen. Zum Schluss genossen alle die Aussicht an den Dingli Klippen. Zwischendurch war immer Zeit zur freien Verfügung und so machten einige der Teilnehmer Strandausflüge, eine Jeep-Safari mit Powerboot-Tour oder schauten sich kleinere Orte auf Malta an. Ein besonderes Highlight war am Samstagabend der Besuch des Lichterfests in Birgu. Die engen Gassen des Orts wurden nur von Kerzen erleuchtet, es gab Straßenmusik und traditionelles Kunsthandwerk konnte bestaunt werden.

Jeden Morgen hielt Regionalverbandspfarrer Wolfgang Schillak eine kurze Andacht auf der Dachterrasse des Hotels ab und brachte dabei den Teilnehmern mit Blick auf Steilküste und Wellen die Geschichte und Tradition des achtspitzigen Kreuzes, mit dem sich die Johanniter identifizieren, näher. „Das achtspitzige Kreuz trägt uns durch persönliche Klippen und Stürme und bedeutet Einstehen für den Glauben und Unterstützung der Hilfsbedürftigen. Den Herrn, Deinen Gott, von Herzen lieben − und Deinen Nächsten tatkräftig wie Dich selbst. Unzerstörbar ist die Partnerschaft Gottes mit dem, der so fühlt und handelt“, erklärte er den Teilnehmern.

Die Reise war als Anerkennung und Dankeschön für das andauernde Engagement der Ehrenamtlichen gedacht und wurde durch den Regionalverband finanziell bezuschusst. Regionalverbandspfarrer Wolfgang Schillak, der die Reise organisiert hatte, fasst zusammen: „Auf dieser Reise hatten Spaß und Freizeit, das gute Gefühl, auch außerhalb von Einsätzen gern und fröhlich zusammen sein zu können, einen ganz hohen Stellenwert. Im Namen des Regionalvorstands spreche ich allen Teilnehmenden hohe Anerkennung aus für die von ihnen geleistete Arbeit, für ihr Engagement, ihre Zuverlässigkeit sowie ihre Aus- und Fortbildungsbereitschaft. Die Wahl des Zieles Malta führte uns auf die historischen Spuren der Johanniter, um uns miteinander zu vergewissern, wie diese Tradition der barmherzig Handelnden uns heute halten und bewegen kann, deren achtspitziges Symbol wir alle auf dem Ärmel und dem Auto tragen!“