11.10.2019 | Ortsverband Northeim

Gemeinsame Übung an der Rhume

Hilfsorganisationen trainieren Zusammenarbeit

Hilfsorganisationen nehmen gemeinsam an einer Übung teil. Zusehen sind die Einsatzkräfte und einige Einsatzwagen mit eingeschaltetem Blaulicht.

Mit der Feuerwehr Northeim, der Umweltfeuerwehr des Landkreises, dem DLRG und dem THW Northeim nahmen die Johanniter am Abend des 11. Oktober an einer Übung teil. Im Einsatz waren  Johanniter aus dem Ortsverband Northeim, sechs geprüfte Teams der Rettungshundestaffel und die Führungskomponente Südniedersachsen mit insgesamt 25 Helfern. Folgendes Szenario bot sich den Helfern: Aus einer Gruppe von 20 alkoholisierten Heranwachsenden waren fünf Jugendliche auf die Idee gekommen sich als Mutprobe von der Rhumebrücke in Northeim abzuseilen und ins Wasser zu springen. Unterschätzt wurde hierbei das der Fluss lediglich einen Wasserstand von etwa 50 cm führte. Offensichtlich verletzt trieben 4 Personen mit der Strömung ab. Der fünfte Jugendliche verhedderte sich beim Sprung an dem herabhängendem Seil. Zwei Heranwachsende hielten das Seil und setzten den Notruf ab. Alle anderen zum Teil erheblich unter Alkohol stehenden Jugendlichen begannen unmittelbar mit der Suche entlang der Rhumewiesen.

Da der Schwerpunkt des Einsatzes auf der Personensuche lag übernahmen die Johanniter die Gesamteinsatzleitung. Die Feuerwehr übernahm das Ausleuchten der Brücke, das THW und die Umweltfeuerwehr leuchteten den gesamten Bereich der Rhumewiesen aus. Auf dem Wasser waren Strömungsretter des DLRG und Taucher der Umweltfeuerwehr im Einsatz. Die Rettungshundestaffel suchte an den beiden Ufern nach den Vermissten.

Obwohl eine Zusammenarbeit in diesem Umfang noch nicht trainiert worden war, klappte sie sehr gut, und so konnten alle Personen innerhalb kürzester Zeit gefunden bzw. gerettet werden und an den Rettungsdienst übergeben werden.

Unser Dank gilt allen beteiligten Organisationen sowie den Rollenspielern, die zum Gelingen der Übung beigetragen haben.