18.12.2020 | Regionalverband Weser-Ems

Johanniter setzen Erste-Hilfe-Ausbildung aus

Die meisten anderen Dienste laufen normal weiter

Ausbildung in Erster Hilfe ist zurzeit nicht möglich. (Foto: Anette Thanheiser)

Aufgrund der Covid-19-Pademie wird das öffentliche Leben weiter zurückgefahren. Ausgenommen von dieser Regelung sind viele Dienstleistungen der Johanniter-Unfall-Hilfe im Regionalverband Weser-Ems. Dazu gehören die Ortsverbände Emden, Aurich, Norden, Leer-Moormerland, Wiesmoor, Wittmund, Jeverland, Wilhelmshaven, Varel, Nordenham, Stadland, Stedingen, Delmenhorst, Hude, Oldenburg, Ahlhorn, Edewecht, Cloppenburg, Garrel, Lingen und Osnabrück sowie die Stützpunkte Brake, Vechta, Bramsche, Nordhorn und Berne.
Der normale Dienstbetrieb in den Ambulanten Pflegediensten in Oldenburg und Wilhelmshaven, den Tagespflegen in Oldenburg, Wilhelmshaven und Nordenham, des Johanniter-Hausnotrufs mit der Zentrale und seinen Einsatzdiensten vor Ort, im Rettungsdienst und ärztlichen Notdienst, in der Offshore Rettung, in den Menüdiensten und in viele anderen Dienstleistungen ist sichergestellt – immer unter Berücksichtigung der geltenden Corona-Hygienevorschriften. Einschränkungen gibt es in Leistungen wie dem Betreuten Wohnen, in den Nachbarschaftstreffs, der Quartiersarbeit, der Lebensmittelausgabe „Radieschen“ in Berne, der Hospizarbeit und in den Gemeinschaftsunterkünften für geflüchtete Menschen. In den Kindertagesstätten in Oldenburg, Emden, Wittmund, Melle und Wildeshausen geht der Betrieb weitgehend normal weiter, allerdings sind die Eltern gebeten, ihre Kinder nur in Notfällen zu schicken, um notwendige Abstandsregelungen einhalten zu können. Einige Dienste müssen ihre Arbeit auch komplett einstellen wie die Demenzgruppen, Sprachkurse für Geflüchtete und die Jugendgruppen. Besonders betroffen ist die Erste-Hilfe-Ausbildung, die vorsorglich zunächst bis einschließlich zum 10. Januar 2021 ausgesetzt ist.
Davon betroffen ist die Breitenausbildung – klassische Erste-Hilfe-Kurse ebenso wie die Ausbildung Ersthelfer in Betrieben (Betriebshelfer), Erste Hilfe am Kind, Erste Hilfe für Führerscheinbewerber und weitere. „Bereits von Teilnehmenden gebuchte Ausbildungsveranstaltungen müssen leider abgesagt werden“, sagt Regionalausbildungsleiterin Diana Borchelt. „Wir werden eine Rückerstattung gezahlter Beträge veranlassen. Ausgefallene Ausbildungsveranstaltungen werden ab Januar 2021 neu geplant und nachgeholt.“ Die Trainerinnen und Trainer der Johanniter, die in der Ausbildung tätig sind, verfügen über eine sanitätsdienstliche oder rettungsdienstliche Qualifikation. Sie werden jetzt rund um die Corona-Services zum Einsatz kommen. Schon im ersten Lockdown haben sie Aufgaben in den von den Johannitern betriebenen Corona-Testzentren übernommen, jetzt können sie zum Beispiel in den mobilen Testteams und in den Impfzentren eingesetzt werden. Die berufliche rettungsdienstliche Ausbildung, also die Rettungssanitäter- und Notfallsanitäter-Ausbildung, hingegen wird fortgeführt.