29.03.2021 | Ortsverband Stedingen

Gesundheitsministerin spricht über Umsetzung von Maßnahmen

Daniela Behrens besucht Einrichtungen der Johanniter

Vorstandsmitglied Markus Wedemeyer (links) und Impfzentrumsleiter Torsten Dallmeyer (rechts) erläuterten Ministerin Daniela Behrens und MdL Karin Logemann die Organisation des Impfzentrums.

Auf Einladung der SPD-Landtagsabgeordneten hat die neue Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Daniela Behrens die Wesermarsch besucht und sich an verschiedenen Standorten über die Umsetzung der Vorgaben aus ihrem Ministerium zur Bekämpfung der Corona-Pandemie und dem Einsatz der Helfenden vor Ort informiert. Stationen waren unter anderem das Impfzentrum Brake, das von den Johannitern im Auftrag des Landkreises betrieben wird, und das Testzentrum Rodenkirchen in der Dienststelle des Johanniter-Ortsverbands Stadland. Begleitet wurden die Termine unter anderem von Landrat Thomas Brückmann, Landkreis-Dezernent Matthias Wenholt und der SPD-Bundestagsabgeordneten Susanne Mittag. Gesprächspartner auf Seiten der Johanniter waren Markus Wedemeyer, Mitglied im Vorstand des Regionalverbands Weser-Ems, Martin Hilse, Dienststellenleiter des Ortsverbands Stedingen als Träger des Impfzentrums und Regionalbereitschaftsführer Weser-Ems sowie Torsten Dallmeyer, Leiter des Impfzentrums Brake. Im Testzentrum Rodenkirchen berichteten Ortsbeauftragter Detlef Schumacher und seine Stellvertreterin Katja Ratjen-Barz über die Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.

„Die Ministerin war sehr an einem offenen Austausch interessiert“, berichtet Markus Wedemeyer. Konkret ging es um Themen wie das Terminvergabesystem für Impftermine und um Vorgaben aus dem Ministerium für den Betrieb der Teststationen. Daniela Behrens betonte, dass ihr klar sei, dass nicht jede Weisung, die in ihrem Ministerium in Hannover verfasst werde, auch im ländlichen Raum in der Fläche so umgesetzt werden könne. Wichtig sei ihr, dass sie frühzeitig Rückmeldungen bekomme, damit nachgearbeitet werden könne. Sie gab Dallmeyer ihre Visitenkarte mit ihren direkten Kontakten und forderte ihn auf, die Probleme kurz zusammenzufassen und ihr zuzusenden. Auch in Sachen Teststation versprach sie Nachbesserungen und lobte das Konzept, im ländlichen Raum durch verteilte kleinere Teststationen die Versorgung der Menschen mit Tests sicherzustellen. „Wir sind sehr froh die Johanniter an unserer Seite zu haben“, betonte Landrat Brückmann¬¬. Zurzeit betreiben die Johanniter fünf Teststationen in der Wesermarsch. Das nicht nur viel, sondern auch fachlich gut gearbeitet wird, davon überzeugte sich Karin Logemann. Sie ließ sich von den Stadlander Johannitern mit einem Antigen-Schnelltest testen. Er fiel negativ aus.