05.07.2021 | Ortsverband Wittmund

Sieben neue Sanitäter in Wittmund

Ortsverband der Johanniter bildet Ehrenamtliche aus

Die neuen Sanitätshelfer mit ihren Urkunden (von links): Besa Janssen, Florian Grütter, Fiona Helmerichs, Paul Fenske, Justin Koca, Lucas Sypke, Claudia Opfermann und Jelke Onken sowie Nils Neumann und Heike Borowiak.

Chaos auf dem Betriebsgelände von Janssen Reisen in Wittmund. Zwei Autos sind zusammen gestoßen, drei Verletzte rufen um Hilfe. Eine Gruppe Johanniter eilt herbei, versorgt die Verletzten. Alles läuft reibungslos. Besa Janssen ist zufrieden. Die Fachausbilderin Sanitätsdienst im Ortsverband Wittmund der Johanniter-Unfall-Hilfe hat sich dieses Szenarium als Prüfungsaufgaben für die Teilnehmer des Sanitätshelfer-Kurses ausgedacht, der am vergangenen Wochenende zuende ging. Alle sieben Johanniter haben ihre Prüfung, die neben dem Fallbeispiel auch theoretische und praktische Teile enthielt,  bestanden. Diese Qualifikation ist die Basis für viele weitere Funktionen im Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, Erste-Hilfe-Ausbildung und anderen Bereichen. Kurs und Prüfung fanden erstmals im Johanniter-Ortsverband Wittmund statt, mit dabei waren auch ausschließlich Wittmunder Johanniter: Florian Grütter, Paul Fenske, Lucas Sypke, Jelke Onken, Fiona Helmerichs, Justin Koca und Claudia Opfermann. Unterstützt wurde Besa Janssen von Heike Borowiak und Nils Neumann, Zugführer der Johanniter im Ortsverband Jeverland, der mit zwei weiteren Helfern angereist ist.

Vier harte, aber auch sehr schöne Wochen gingen damit zu Ende. Die Aufregung war groß, als sich die angehenden Sanitätshelfer vor der Wittmunder Dienststelle trafen. Nach dem theoretischen Test am Samstag starteten die Prüflinge am Sonntag in Zweierteams mit der Herz-Lungen-Wiederbelegung. Anschließend ging es zur nahe gelegenen Betriebsstätte von Janssen Reisen, auf deren Parkplatz die Fallbeispiele aufgebaut waren. Hier ist genug Platz, um die Prüfungen coronagerecht stattfinden zu lassen. Wichtig war die realistische Darstellung des Einsatzszenariums. „Wir wollen unsere Sanitätshelfer gut auf die zukünftigen Aufgaben vorbereiten“, betont Besa Janssen. „Dafür müssen sie wissen, was auf sie zukommen könnte. Deshalb werfen wir sie gerne mal in einer Prüfung ins kalte Wasser.