08.08.2021 | Ortsverband Nordenham

Johanniter aus Weser-Ems erneut auf den Weg nach Ahrweiler

Unterstützung aus den Regionalverbänden Bremen-Verden und Harburg

Foto: Anette Thanheiser

Der Regionalverband Weser-Ems der Johanniter-Unfall-Hilfe ist zum dritten Mal vom Land Niedersachsen angefordert worden, im Rahmen der überörtlichen Katastrophenhilfe ein Kontingent in die vom Hochwasser besonders betroffene Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler zu entsenden. Auftrag der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ist wieder die Sicherstellung einer medizinischen Grundversorgung der Bevölkerung und der zahlreichen freiwilligen Aufräumhelfer vom 8. bis 11. August. „Die Zerstörungen durch das Hochwasser haben auch Teile der wohnortnahen medizinischen Versorgung beeinträchtigt“, erläutert Markus Wedemeyer, Mitglied im Vorstand des Regionalverbands Weser-Ems der Johanniter-Unfall-Hilfe und selbst vor Ort als Arzt im Einsatz.
Aufgrund der sich weiter konsolidierenden Lage im Ahrweiler konnte das Kontingent verkleinert werden. Mit dabei sind dieses Mal insgesamt 35 Johanniter aus Weser-Ems, darunter neun vom Ortsverband Osnabrück, vier aus Nordenham jeweils drei vom Ortsverband Emden, Ahlhorn und Garrel, jeweils zwei vom Ortsverband Lingen und Hude sowie von der Logistikgruppe des Ortsverbands Delmenhorst. Weitere Helfer kommen aus Varel, Aurich, Oldenburg und vom Ortsverband Jeverland. Ergänzt wird das Kontingent von einem Team für die psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) aus dem Regionalverband Harburg und einer Verpflegungsgruppe aus dem Regionalverband Bremen-Verden. Insgesamt umfasst das Kontingent in diesem Einsatz 49 Kräfte.
Der Einsatz wird geleitet von Uwe Drückhammer, Sonja Kersten (beide Wilhelmshaven) und Torsten Dallmeyer (Ortsverband Aurich). „Wir sind froh, dass wir trotz der weiterhin hohen Belastung die geforderte Stärke stellen können“, dankte Wedemeyer. „Das geht nur, weil die Arbeitgeber und die Familien den Ehrenamtlichen den Rücken freihalten.“