21.09.2020 | Regionalverband Harburg

Neun junge Johanniter trainieren sicheres Fahren

Mehr Sicherheit für junge Verkehrsteilnehmer – der Regionalverband Harburg hat jetzt Auszubildende der Ambulanten Pflege und junge Erwachsene, die ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolvieren, in dem Projekt UPS Road Code geschult.

Probierte sich am Fahrsimulator: FSJlerin Sina Wille.

Ziel der eintägigen Workshops ist die Unfallprävention von jungen Menschen zwischen 15 und 24 Jahren. Denn diese Altersgruppe hat das mit Abstand höchste Unfallrisiko im Straßenverkehr: Im Jahr 2018 starben in ganz Deutschland 369 junge Erwachsene bei einem Verkehrsunfall.

Die FSJler und Azubis konnten im Gesundheitszentrum Salzhausen an portablen Fahrsimulatoren ihre Fähigkeiten am Lenkrad testen, ihre Selbsteinschätzung verbessern und eine defensive Fahrweise lernen. Dabei wurden Ablenkungen wie Handynutzung ebenso simuliert wie Alkoholeinfluss am Steuer oder schlechte Wetterbedingungen. "Die Fahrt mit den Fahrsimulatoren war sehr lehrreich und hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, vorausschauend zu fahren", sagt FSJlerin Sina Wille (20) aus Tangendorf. In der eintägigen Fortbildung wurden außerdem die fünf Sehgewohnheiten geschult sowie über die acht Gefahrenzonen aufgeklärt. Zahlreiche kurze Filme verdeutlichten die theoretischen Lerninhalte.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe hat das in den USA begonnene Non-Profit-Angebot UPS Road Code zusammen mit dem Logistikunternehmen United Parcel Service Deutschland Inc. & Co. OHG (UPS) im Jahr 2012 nach Deutschland geholt. Seitdem werden regelmäßig junge Menschen im Regionalverband Harburg geschult.