03.11.2020 | Regionalverband Harburg

Grundausbildung im Katastrophenschutz

Auch in Zeiten von Corona muss im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz geübt und ausgebildet werden, damit die Handlungsfähigkeit der Helfer erhalten bleibt. Viele Ausbildungsinhalte wurden in den vergangenen Monaten durch Online-Schulungen vermittet.

Bei der Katastrophenschutz-Grundausbildung haben sich die Teilnehmenden diszipliniert an die Hygienevorgaben gehalten - das hieß Zeltaufbau mit Mund-Nasen-Schutz.

Doch ganz ohne praktisches Üben geht es nicht. Im Regionalverband Harburg fand deshalb kürzlich eine Katastrophenschutz-Grundausbildung unter Beachtung eines strengen Hygienekonzepts statt. Bei dem Modul G1 handelt es sich um die Grundausbildung für Katastrophenschützer, zuvor hatten die Helfer bereits den Sanitätshelferlehrgang absolviert.

In Theorie und Praxis wurden den Lehrgangsteilnehmenden Grundlagen für den Katastrophenschutz-Einsatz vermittelt. Die Themen dabei sind vielfältig und reichen von A wie Arbeitsschutz bis Z wie Zeltaufbau. "Es wurden Strukturen im Einsatz vermittelt, welche Gefahren im Einsatz auftreten können und wie man sich vor ihnen schützt war ebenso Thema wie die Bedienung von Aggregaten und Gerätschaften sowie die Ladungssicherung auf den verschiedenen Einsatzfahrzeugen", erklärt Kreisbereitschaftsführer Alexander Jansen.

Zugführer und Lehrgangsleiter Tobias Könecke hatte mit den Ausbildern vorab das Hygienekonzept ausgearbeitet. Auf den Lehrplan steht auch eine Hygieneeinweisung, hier ließen sich Theorie und Praxis optimal verknüpfen. Die Teilnehmer haben sich sehr diszipliniert an die Vorgaben gehalten und auch die Ausbilder haben wichtige Erkenntnisse in der Vermittlung des Stoffes im virtuellen Klassenraum gewonnen.

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