04.10.2021 | Regionalverband Rhein-Ruhr

Erfolgreicher Einsatz im Impfzentrum geht zu Ende – Johanniter bilden nun mobile Impf- und Testteams

Nach 165 Tagen und mehr als 52.000 Impfungen schließen die Türen des Impfzentrums am Standort Moers.

Am 30. September hieß es hier das letzte Mal: „Bitte den Arm freimachen. Gegen Corona - Für das Leben.“ Innerhalb kürzester Zeit war das Impfzentrum im April auf dem Parkplatz des St. Josef Krankenhauses errichtet worden. 64 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Johanniter waren im Auftrag des Kreises Wesel im Einsatz.

„Hinter uns liegt eine aufregende und lehrreiche Zeit“, so Norman Hofmann von den Johannitern, gemeinsam mit Kreismitarbeiterin Beate Flis verantwortlicher Leiter des Impfzentrums. „Gerade zu Beginn herrschte eine sehr dynamische Lage, fast täglich erreichten uns neue Beschlusslagen, auf die wir schnell und professionell reagiert haben“, erklärte Hofmann.  Eine logistische und organisatorische Herausforderung, die nur dank der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Partnern von Stadt und Kreis, dem St. Josef Krankenhaus und der Kassenärztlichen Vereinigung erfolgreich gemeistert werden konnte.

Viel Lob für die Mitarbeitenden 

In zwei Impfstraßen mit insgesamt 14 Kabinen waren die Johanniter an der Seite jedes Impflings - von der Begrüßung über den Anmeldeprozess bis zur notfallmedizinischen Nachbetreuung. Ob jung oder alt, alle Besucherinnen und Besucher des Zentrums wurden von den Mitarbeitenden engmaschig begleitet und nicht allein gelassen. In den Spitzenzeiten wurden täglich bis zu 800 Menschen geimpft. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen der Geimpften über die gute Organisation und die kompetente Betreuung im Impfzentrum sprechen dabei für sich.

„Mein besonderer Dank gilt allen Mitarbeitenden der Johanniter, die in den letzten Monaten zu einem starken Team zusammengewachsen sind. Durch sie konnten wir einen reibungslosen Ablauf gewährleisten und täglich mit großem Engagement für die Bevölkerung da sein“, so Norman Hofmann.  In einer kleinen Feierstunde sprach auch Landrat Ingo Brohl allen Beteiligten seinen Dank für diese Kraftanstrengung aus. Fest steht: Dieser Einsatz hat die Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Akteuren gefestigt und wird auch langfristig nachwirken.

Nach den bundesweiten Schließungen der Impfzentren sind einige der Mitarbeitenden weiter dezentral, in mobilen Impf- und Testteams in Duisburg und dem Kreis Wesel für die Johanniter beschäftigt.