29.04.2021 | Einsatzzentrum Ratingen

Ehrenamt in der Corona-Pandemie

Johanniter sind auf vielfältige Weise aktiv Die Corona-Pandemie hat uns weiterhin fest im Griff. Das gilt auch für die Johanniter.

Die Corona-bedingten Einschränkungen beeinflussen viele ihrer Arbeitsbereiche, nicht zuletzt im Ehrenamt. Dort können die üblichen Dienstabende nicht stattfinden, und weil derzeit alle Großveranstaltungen ausfallen, sind die Sanitätsdienste ebenfalls gestrichen.

Dennoch sind die Johanniter aktiv: Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind regelmäßig in Corona-Testungen bei verschiedenen Firmen und im Johanniterheim Velbert eingebunden. Dort führen sie Schnelltests an Mitarbeitenden sowie an Besucherinnen und Besuchern des Heims durch. So helfen sie dabei, für die Sicherheit der Menschen in den Firmen und im Johanniterheim zu sorgen.

Dienstabende finden im Ratinger Ehrenamt derzeit virtuell statt. Die Helferinnen und Helfer treffen sich online, um sich über verschiedene Aspekte der ehrenamtlichen Aufgaben fortzubilden, sich auszutauschen und den Kontakt zu halten. So lässt sich auch auf Abstand der Zusammenhalt stärken.

Ebenfalls auf Abstand renovieren die Ehrenamtlichen seit einigen Monaten eine alte Johanniter-Wache am Hülsenbergweg. In einer kleinen Gruppe von maximal drei Personen werden Wände gestrichen, Räume umgestaltet und alles dafür vorbereitet, wenn der Dienstbetrieb wieder losgehen kann. „In den letzten Jahren konnten wir unsere Helferschaft kontinuierlich vergrößern. Mit der Wache am Hülsenbergweg haben wir eine gute Möglichkeit, ergänzend zu unserem Einsatzzentrum in Breitscheid Platz für die Helferschaft zu schaffen. Auch ein neuer Standort für die Johanniter-Jugend wird hier entstehen“ erzählt Marcel Raußmüller, Ortsbeauftragter der Johanniter Ratingen. Denn der momentane Standort der Johanniter-Jugend in Ratingen an der Poststraße wird Ende Juni aufgegeben.

Auf vielfältige Art und Weise sind die Ratinger Helferinnen und Helfer so auch in Corona-Zeiten für die Menschen da, innherhalb und außerhalb der Johanniter-Unfall-Hilfe. Dennoch hoffen sie, dass die Pandemie bald in den Hintergrund rückt und das Leben der Menschen sowie die Aktivitäten der Johanniter wieder ihren normalen Gang gehen können.