11.01.2021 | Regionalverband Minden-Ravensberg

Mehr Nähe zur Nachbarschaft gewünscht

Quartiersentwicklung: Ergebnisse der Bürgerbefragung werden vorgestellt

Regionalvorstand Christian Rehberg, Quartiersmanagerin Jennifer Hufen und Bürgermeister Lars Bökenkröger

Seit der Eröffnung des Mehrgenerationenhauses Bad Oeynhausen Anfang 2019 spielt das Thema „Quartiersentwicklung“ für die Johanniter eine wichtige Rolle.
Als Quartier wird das Gebiet in einem 1000-Meter-Radius rund ums Mehrgenerationenhaus an der Weserstraße betrachtet. Ziel des Projektes ist, die soziale Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger jeden Alters und jeder Herkunft zu verbessern.
„Das Gebiet ist begrenzt durch die Hermann-Löns-Straße/Triftenstraße, der Mindener Straße, dem Kurpark und dem Herz- und Diabeteszentrum NRW/Krankenhaus“,  konkretisiert Jennifer Hufen das Quartier. Sie ist Mitarbeiterin des Mehrgenerationenhauses und derzeit maßgeblich für das von der Stiftung Deutsches Hilfswerk geförderte Projekt verantwortlich. Unterstützt wird sie von weiteren Mitgliedern verschiedener Institutionen des Arbeitskreises Quartier.

Um mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen, hat der Arbeitskreis im Oktober eine Bürgerbefragung im Dichterviertel, in der Altstadt, an der Britensiedlung und nahe der Heilig Geist Kirche vorgenommen.

Bei einem Treffen mit Bürgermeister Lars Bökenkröger Anfang Januar stellten Projektmanagerin Jennifer Hufen und Christian Rehberg, Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe Minden-Ravensberg die Ergebnisse vor.

Über 70 Bürger im Alter zwischen acht und 80 Jahren haben die Gelegenheit genutzt, ihre Wünsche und Bedarfe für eine gute Nachbarschaft zu äußern.

„Die meisten Teilnehmenden sehnen sich nach einer besseren Nachbarschaft, die durch öffentliche Treffpunkte und Straßenfeste, vertieft werden kann“, führt die Projektmanagerin Jennifer Hufen auf. Viele möchten sich bei den Aktionen beteiligen und mit einbezogen werden.

Es gibt aber nicht nur Änderungswünsche und Kritik. „Insgesamt loben die Menschen, dass es, trotz der zentralen Lage, sehr viel Grün gibt und dass die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr gut ist“, ergänzt Jennifer Hufen.

Bürgermeister Lars Bökenkröger versprach Unterstützung bei der Realisierung. Das Ehrenamt stärken und das Vereinsleben fördern ist ein vorrangiges Ziel.
"Für mehr Nähe und Vernetzung in der Nachbarschaft brauchen wir vor allem das ehrenamtliche Engagement“, sagt Lars Bökenkröger.
Auch der Wunsch nach mehr öffentlichen Treffpunkten findet bei ihm Zustimmung. "Das neue Haus der Jugend, aber auch Spielplätze modernisieren bzw. neu gestalten sollten unter diesem Gesichtspunkt berücksichtigt werden".

Wer bei der Quartiersentwicklung mitwirken oder noch Wünsche äußern möchte, erreicht Jennifer Hufen unter den nebenstehenden Kontaktdaten.