22.04.2021 | Regionalverband Minden-Ravensberg

Mehr Ehrenamt im Katastrophenschutz

Mit einer landesweiten Kampagne wirbt NRW jetzt für ein Engagement in diesem wichtigen Bereich.

Mit einer virtuellen Kickoff-Veranstaltung ist am vergangenen Samstag der offizielle Startschuss für das nächste Kapitel der Kampagne zur Stärkung des Ehrenamts im Katastrophenschutz gefallen. Unter dem Motto #EngagiertFürNRW wirbt das NRW-Innenministerium gemeinsam mit den sieben im Katastrophenschutz aktiven Hilfsorganisationen (ASB, DLRG, DRK, Malteser, Johanniter, THW, Verband der Feuerwehren) für ein freiwilliges Engagement im Katastrophenschutz. Rund 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfolgten live, wie NRW-Innenminister Herbert Reul das zentrale Kampagnenmotiv enthüllte, das ab sofort an rund 1.600 Standorten in 350 Kommunen landesweit zu sehen sein wird.

"Ohne die rund 100.000 Ehrenamtlichen sähe der Katastrophenschutz in Nordrhein-Westfalen ganz anders aus. Wie unerlässlich diese Menschen für unser Gemeinwohl sind, hat uns die Corona-Pandemie eindringlich vor Augen geführt. Auch der Klimawandel und extreme Wetterereignisse zeigen, dass Katastrophenschutz wichtiger denn je ist. Ohne Freiwillige geht es nicht“, sagte Innenminister Reul anlässlich der Plakatvorstellung in Düsseldorf.

Die Plakatkampagne ist Auftakt in ein neues Kapitel einer seit September 2020 laufenden, landesweiten Image-Strategie zur Stärkung des Ehrenamtes. Ziel ist es, den ehrenamtlichen Katastrophenschützerinnen und Katastrophenschützern ein Gesicht zu geben und gleichzeitig neue Gesichter anzuwerben. Minister Reul: "Die Plakate sind auch ein Dankeschön an die Ehrenamtlichen. Auf den Bildern sehen Sie keine Models oder Schauspieler, sondern ehrenamtliche Katastrophenschützerinnen und Katastrophenschützer aus dem echten Leben."

Kampagne bis Dezember 2022
Neben der großen Plakataktion werden in der bis Dezember 2022 laufenden Kampagne des NRW-Innenministeriums mit den im Katastrophenschutz aktiven Hilfsorganisationen noch viele weitere Maßnahmen und Aktionen zur Förderung und Stärkung des Ehrenamts folgen.

Katastrophenschutz im Regionalverband Minden-Ravensberg
Auch unser Regionalverband ist mit der Einsatzeinheit und der Motorradstaffel im Katastrophenschutz aktiv. Der Verband freut sich über die Anerkennung für diese wichtigen Aufgaben unserer Johanniterinnen und Johanniter.

Mit der Kampagne „Wer kommt, wenn nichts mehr geht?“ schenkt das Land diesem wichtigen Ehrenamt mehr Aufmerksamkeit. Denn die Katastrophenschützerinnen und –schützer sind nicht nur während der Pandemie, sondern auch davor und danach in vielen schwierigen Situationen immer und verlässlich für alle da. Sie leisten einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft.