11.03.2021 | Johanniter Regionalverband Münsterland/Soest

Hygienekonzept macht Erste-Hilfe-Ausbildung wieder möglich

Ab heute startet wieder unsere Erste-Hilfe Ausbildung. Dafür haben wir ein tragfähiges Hygienekonzept entwickelt - und im Lockdown noch unseren Erste-Hilfe Raum renoviert.

Auch wenn 2020 die Zahl der Erste-Hilfe Teilnehmenden aufgrund der Corona-Einschränkungen auf knapp die Hälfte der üblichen Zahlen sank, haben sich die Johanniter mit viel Kreativität und Engagement den aktuellen Herausforderungen gestellt. Ergebnis: Ein tragfähiges Hygienekonzept, das die Erste-Hilfe Ausbildung mit maximaler Sicherheit wieder möglich macht.

„Durch Corona mussten wir unsere Erste-Hilfe Kurse aussetzen. Wir haben die Zeit schon im letzten Jahr genutzt, um ein tragfähiges Hygienekonzept auf die Beine zu stellen, das die Erste-Hilfe Ausbildung mit maximaler Sicherheit wieder möglich macht“, erklärt Daniel Nießen, Sachgebietsleiter Ausbildung. „ Aber nicht nur das", berichtet Nießen stolz: „Fabian Wachsmann absolviert sein FSJ bei uns in der Ausbildung. Als die Kurse ausgesetzt wurden, hat er die Zeit kurzerhand genutzt, um unseren Ausbildungsraum auf Vordermann zu bringen.“ Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Direkt im Eingangsbereich werden die Teilnehmenden mit gerahmten Steckbriefen und einem Foto von jedem Teamer empfangen. Frisch gestrichen wirkt der Raum gleich viel heller und wird durch eine, natürlich passend in den Johanniter-Farben, gestrichene Säule aufgepeppt. 

Hygienekonzept sorgt für maximale Sicherheit

Für die Erste-Hilfe Kurse wurde ein Hygienekonzept auf die Beine gestellt. Die maximale Teilnehmeranzahl wurde verringert, Desinfektion wird noch größer geschrieben als üblich und die Übungen wurden angepasst. Es wird weniger am Menschen und mehr an Puppen gearbeitet und mehr vorgeführt. Wo früher mehrere Personen zusammengearbeitet haben, Reanimation und Einsatz des Defibrillators, wird nun an mehreren Übungspuppen oder nacheinander gearbeitet. „Uns ist wichtig, dass unsere Kurse Spaß machen und abwechslungsreich gestaltet sind, nur dann bleiben die Leute bei der Sache“, ist sich Erste-Hilfe-Trainer Olaf Barg  sicher. Es wird also coronabedingt keinen Frontalunterricht geben.

Wer Krankheitssymptome aufweist, darf nicht am Kurs teilnehmen. Die Ausbildung in Erster Hilfe ist zum Schutz aller Beteiligten nur mit einer geeigneten Mund-Nase-Bedeckung gestattet. Einmal-Handschuhe werden für die Übungen zur Verfügung gestellt. Die vorgeschriebenen Abstandsregelungen von 1,5 Metern gilt es einzuhalten. Vor und nach dem Betreten des Lehrgangsraumes und nach Übungen ist das Waschen und Desinfizieren der Hände sowie von Übungsmaterial Pflicht.