05.12.2021 | Regionalgeschäftsstelle Münsterland/Soest

Tag des Ehrenamts: Wo Gemeinschaft GROSS geschrieben wird

Laura Hoppe ist Ehrenamtsbeauftragte bei den Johannitern in Münster. Am Tag des Ehrenamts dankt Regionalvorstand Markus Haubrich ihr und allen anderen Freiwilligen für das gesellschaftliche Engagement.

„Es ist ein unglaublich tolles Gefühl, Menschen in Notsituationen helfen zu können“, sagt Laura Hoppe von den Johannitern. Ehrenamtlich zu arbeiten, macht glücklich. Kein Wunder also, dass sich bei der Johanniter-Unfall-Hilfe im Regionalverband Münsterland/Soest insgesamt rund 400 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer engagieren.

Viele ehrenamtliche Johanniter im Münsterland engagieren sich im Rettungsdienst und Katastrophenschutz. Sie helfen bei kleineren und größeren Notfällen, genau wie Hoppe. Die gebürtige Sendenerin kam bereits als Schülerin mit dem Ehrenamt in Kontakt. Als 16-Jährige machte sie ein Praktikum im Bereich des „qualifizierten Krankentransports“, bei dem Patienten zum Beispiel zu Spezialuntersuchungen in andere Krankenhäuser oder zur Weiterbehandlung in Rehabilitationskliniken gebracht werden.

Der Funke sprang über: Hoppe trat zunächst der Johanniter Jugend bei, machte nach der Schule die Ausbildungen zur Katastrophenschützerin und Rettungshelferin NRW. 2020 kam dann noch das Examen zur Notfallsanitäterin hinzu. Heute ist sie stellvertretende Ortsbeauftragte bei dem Johanniter-Ortsverband Münster, organisiert dort die allgemeinen Abläufe wie Aus- und Fortbildungen von Ehrenamtlichen, bereitet Einsätze und Trainingscamps vor. „Das Gemeinschaftsgefühl im Ehrenamt ist unglaublich“, sagt sie. „Bei den Einsätzen weiß ich, dass ich mich hundertprozentig auf das Team verlassen kann.“ 

Für dieses Engagement spricht Regionalvorstand Markus Haubrich Laura Hoppe – stellvertretend für alle Freiwilligen – am Tag des Ehrenamtes seinen Dank aus: „Es ist großartig, was ihr für unsere Gesellschaft leistet. Danke für euren Einsatz – ihr seid unersetzlich.“

Zugegeben, seit Beginn der Corona-Pandemie ist es nicht immer einfach: Aus Gruppentreffen sind Online-Meetings geworden, Übungen und Trainingstage können oft nicht mehr wie gewohnt stattfinden. Doch der „Spirit“ ging dadurch nicht verloren. Ganz im Gegenteil. Das Interesse am Ehrenamt ist enorm – und gesellschaftliches Engagement wichtiger als je zuvor. Wir Menschen brauchen einander, gerade jetzt, in dieser schwierigen Zeit.

Wer sich ehrenamtlich engagieren möchte, findet auch außerhalb des Rettungsdienstes und Katastrophenschutzes vielfältige Einsatzmöglichkeiten bei den Johannitern: An den Katastrophenschutz der Johanniter angegliedert ist seit dem Sommer eine Hundestaffel, die auf Vermisstensuche spezialisiert ist. Es gibt einen Besuchsdienst, der die gesellschaftliche Teilhabe alter und hilfsbedürftiger Menschen fördert. Auch in Hospizen und der Kältehilfe engagieren sich Freiwillige. „Es ist für jeden etwas dabei“, sagt Hoppe. „Ich garantiere euch, ihr werdet es nicht bereuen.“

Lust auf Ehrenamt bei den Johannitern? Mehr infos unter www.johanniter.de/ms oder per Mail an ehrenamt.muensterland-soest@johanniter.de