„Woche der seelischen Gesundheit“ – Johanniter planen und gestalten mit

(von links: Gastdozentin Heike Wellner, Bernd Pönnighaus, Fachbereichsleiterin Sonja Sala / Foto: Jan-Hendrik Grotevent/JUH)

Das Ambulant Betreute Wohnen der Johanniter Ostwestfalen hat sich in diesem Jahr intensiv an der „Woche der seelischen Gesundheit“ in Bielefeld beteiligt. Einerseits mit eigenen Veranstaltungen, andererseits auch in der Planung und Koordination der Veranstaltungswoche.

Die Woche der seelischen Gesundheit findet jedes zweite Jahr statt. Die Veranstaltungsreihe will aus verschiedenen Blickwinkeln auf die Belange psychisch beeinträchtigter Menschen aufmerksam machen. Außerdem werden Methoden und Möglichkeiten der Prävention und Therapie vorgestellt.

Der Fachbereich Ambulant Betreutes Wohnen der Johanniter Ostwestfalen war schon an vergangenen Veranstaltungsreihen mit eigenen Beiträgen beteiligt. In diesem Jahr hat Fachbereichsleiterin Sonja Sala außerdem aktiv im Organisationsteam mitgewirkt und die Woche der seelischen Gesundheit zusammen mit der Stadt Bielefeld und anderen Organisationen mitgeplant und koordiniert.

Selbstverständlich waren auch Mitarbeitende des Fachbereichs mit vier Veranstaltungen beteiligt. Bernd Pönnighaus hielt ein „sexualpädagogisches Schnupperangebot“ im Rahmen einer zweitägigen Veranstaltung ab. Liebe, Partnerschaft und Sexualität sind zentrale Themen aller Menschen und haben eine große Bedeutung für das Wohlbefinden und die seelische Gesundheit des Individuums. Bernd Pönnighaus bearbeitete diese Themen anhand sexualpädagogischer Methoden.

Ruth Barlage-Heydenrych, ausgebildete Wildnispädagogin, lud in ihrem Workshop „Die innere Mitte  finden“ in den Teutoburger Wald ein. Dort demonstrierte sie bei „ostwestfälischem Wetter“ eine Übung zur Dehnung der Aufmerksamkeitsspanne, die die Workshopteilnehmenden dann selbst anwandten.

Die Veranstaltungen liefen trotz der strengen Corona-Auflagen erfolgreich. „Die Angebote wurden unter den gegebenen Umständen gut angenommen, die Resonanz war sehr positiv.“, fasst Sonja Sala zusammen. „Das Organisationsteam der ‚Woche der seelischen Gesundheit‘ hat sich bewusst dafür entschieden, die Veranstaltungen trotz der Corona-Pandemie anzubieten. Denn vor allem Menschen mit psychischen Erkrankungen sind in dieser Zeit vom ‚Social Distancing‘ betroffen. Wir Johanniter freuen uns sehr, dass wir die Woche der seelischen Gesundheit mitkoordinieren und mitgestalten durften.“