FGKTBR-Kaplasteine

Natürlich ist Präventionsarbeit ein Schwerpunkt der Johanniter-Unfall-Hilfe. Doch- was ist Prävention? Definitionsgemäß ist das die Vorbeugung unvorhergesehener Situationen, etwa Unfälle, Krankheiten, Katastrophen, Beeinträchtigungen usw.

Prävention ist auch – und vor allem – notwendig zum Beispiel bei einem Kind, das keine Gelegenheit hat, mit seinen Eltern zu spielen und dadurch auf lange Sicht im Erwachsenenalter soziale Störungen davonträgt. Oder auch bei einem geflüchteten Menschen, der keinen Anschluss in der neuen ungewohnten Umgebung und Gesellschaft findet und als Folge seiner Frustration mit der Gesellschaft unverträgliche Dinge tut..

In unserer schnelllebigen Gesellschaft fehlt die Zeit für Familie, Freunde und Menschen, die uns wichtig sind. Viele fühlen sich allein und Beziehungen gehen zu Bruch. An dieser Problematik setzt dieses Projekt an. Im Rahmen des Projektes verbringen Kinder mehr Zeit mit den Eltern. Neuankömmlinge lernen Menschen kennen. Alle können sich auf eine schöne Zeit mit netten Mitmenschen freuen.

Kaplasteine sind kleine Holzstücke, die man spielerisch zum Bauen von Strukturen benutzt. Dieser Bauprozess fördert das Feingefühl, den Sinn von Gleichgewicht, die Kreativität, die Teamfähigkeit, die Begegnung und die Resilienz, kurz: „FGKTBR-Kaplasteine“ Die Innovation des Projektes und seine Zukunftsorientierung bestehen darin, dass das Projekt die eben beschriebenen Probleme (Integration, Eltern-Kind-Beziehungen, Begegnung und Kreativität) der (ostwestfälischen) Gemeinschaft spielerisch löst.