Veeh-Harfe

Die Veeh-Harfe wurde von Hermann Veeh für seinen Sohn, der mit dem Down-Syndrom auf die Welt kam, entwickelt. Mit Notenschablonen werden die Noten sicht- und spielbar, sodass das Musizieren auch für jene ermöglicht wird, die keine Noten lesen können.  

Der Einsatz der Veeh-Harfe bedeutet für unsere Bewohnerinnen und Bewohner nicht nur eine Menge Spaß, sondern auch eine Möglichkeit zu interagieren – miteinander und mit unseren Pflegekräften. Die Assoziation, gemeinsam etwas zu unternehmen, das die Sinne anregt und das Erinnerungsvermögen anspricht, intensiviert das Verhältnis zueinander und zu den Pflegekräften. Mithilfe der Musik kann in den Momenten, in denen die Sprachfähigkeit bereits verloren gegangen ist, eine Brücke gebaut werden und ein Dialog kann entstehen.

Die Bewohnerinnen und Bewohner unserer Johanniter Seniorenhäuser können die Veeh-Harfe spielen, da keine musikalischen Vorkenntnisse notwendig sind. Auch kleinere motorische Beeinträchtigungen hindern die Senioren nicht daran, selbst zu musizieren. Sie können sich aktiv betätigen und kreativ sein, was die Zufriedenheit und das Gefühl von Selbstständigkeit stärkt.

Beispiele aus der Praxis veranschaulichen den leichten Umgang: