Ausblick Hannoversches Notfallsymposium 2019

Hannover, 12. März 2019

Beim 21. Hannoverschen Notfallsymposium (HNS) dreht sich alles um die Themen Entlastung der Notfallrettung, Personalnot im Rettungsdienst und Telemedizin.

Überfüllte Notaufnahmen, Alarmierungen zu Bagatellfällen, personelle Engpässe oder Sicherstellung der Patientenversorgung auf dem Land: Die aktuellen Bedingungen im Rettungsdienst bereiten sowohl Arbeitgebern als auch Mitarbeitern Kopfzerbrechen. Welche Weichen müssen gestellt werden, damit es zu einer Entlastung in der Notfallrettung kommt?

Das 21. Hannoversche Notfallsymposium bietet die Möglichkeit eines fachlichen Austausches, um Wege und Lösungsansätze zu diskutieren und sich den aktuellen Herausforderungen zu stellen. „Es geht darum, unnötige Einsätze zu reduzieren und die Notaufnahmen zu entlasten“, bringt Kersten Enke, Leiter der Johanniter-Akademie Niedersachsen/Bremen auf den Punkt. „Im Moment hat es der Patient selbst in der Hand, für sich die beste Hilfe auszusuchen – das müssen wir ändern“, fordert Enke. Doch wo ansetzen?

Die Fortbildungsveranstaltung für Notärzte und Fachleute aus Rettungsdienst, Notfallvorsorge und Intensivmedizin wird jährlich von der Johanniter-Akademie Niedersachsen/Bremen veranstaltet und in Kooperation mit den Kliniken für Anästhesiologie und Intensivmedizin und der Klinik für Unfallchirurgie organisiert. Sie zeichnet sich durch hochkarätige Referenten und ein breit gefächertes Programm aus aktuellen Themen und praxisnahen Workshops aus.

Ralf Tries, Direktor des Amtsgerichts Montabaur, spricht in seinem Vortrag über den Umgang mit unnötigen Alarmierungen oder Mitfahrtverweigerungen aus juristischer Sicht, Prof. Dr. Gordon Heringshausen von der Akkon-Hochschule für Humanwissenschaften aus Berlin greift das Thema Fachkräftemangel im Rettungsdienst und mögliche Lösungsansätze auf. Über erste Erfahrungen zum Gemeindenotfallsanitäter spricht Stefan Thate, Leiter Rettungsdienst und Notfallsanitäterschule Oldenburg.

Mit über 500 Besuchern aus dem gesamten Bundesgebiet hat sich das Symposium zu einem wichtigen überregionalen Informationsforum entwickelt. Mehr Informationen zur Veranstaltung und zum Programm hier.

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