Es geht nur mit mehr Vernetzung

Leipzig, 28. Februar 2020

Dominik Heytens von der Johanniter-Unfall-Hilfe sprach unter anderem über die „Konzeption der zivilen Verteidigung mit Fokus auf Bildung und Migration“

Im Rahmen des Forschungsprojektes WAKE zum migrationsbezogenen Wissensmanagement für den Bevölkerungsschutz der Zukunft, fand am 26. und 27.02.2020 der Workshop „Ausbildung im Bevölkerungsschutz“ an der Johanniter-Akademie Mitteldeutschland statt. Vertreter deutscher und österreichischer Hilfsorganisationen, des European Network on Volunteer Development (ENDOV), der Freien Universität Berlin sowie der Technischen Hochschule Köln reflektierten und debattierten die Ausbildungssysteme in den Hilfsorganisationen in Bezug auf die Herausforderungen der Flüchtlingssituation 2015/16.    

Die Teilnehmer waren sich einig, dass organisationsübergreifende Vernetzung unabdingbar ist, um dem sich wandelnden Aufgabenspektrum der Hilfsorganisationen künftig gewachsen zu sein und begrüßten dahingehend die Möglichkeit zum Austausch im Rahmen des Workshops. Gemeinsame Übungen der Hilfsorganisationen sowie der Austausch von Best-Practice-Beispielen in der Ausbildung sind praktikable Ansatzpunkte, die sich in Österreich bereits bewährt haben. Die Schulung von Sozialkompetenz und Interkultureller Kompetenz auf Führungsebene wurde als eine organisationsübergreifende Aufgabe identifiziert. Auch das Thema der interkulturellen Öffnung der Hilfsorganisationen wurde diskutiert.