Unsere Philosophie

Unser Verständnis von Bildung

Wir begreifen Bildung als individuellen, selbstgesteuerten, lebenslangen und ganzheitlichen Prozess. Bildung führt zu einer Erweiterung persönlicher Fähigkeiten und Fertigkeiten und trägt somit zur Entwicklung der Persönlichkeit und Identität bei.

Unter beruflicher Bildung verstehen wir die Entwicklung der beruflichen Handlungskompetenz und einer professionellen Haltung. Berufliche Bildung orientiert sich an den Anforderungen des angestrebten Berufes, den individuellen Lebenssituationen, Biografien sowie den Bedürfnissen der Lernenden und der unterschiedlichen beruflichen Zielgruppen. Lernende entwickeln die Fähigkeit zu eigenverantwortlichem Handeln in ihren jeweiligen beruflichen Handlungsfeldern. Besonderheit beruflicher Bildung ist ein Transfer zwischen Theorie und Praxis.

Ziele unserer Arbeit

Ein Ziel ist die Unterstützung aller am Bildungsprozess Beteiligten bei der Entwicklung beruflicher Handlungskompetenzen. Dabei sollen die sozialen Kompetenzen über die beruflichen Handlungsfelder hinaus erweitert werden. Durch das Angebot professioneller und qualitativ hochwertiger Lehr- und Lernarrangements werden unsere Kursteilnehmer bestmöglich auf die Herausforderungen in der Berufspraxis vorbereitet.

Ziel ist ebenso, das lebenslange Lernen durch praxisorientierte Vermittlung neuester Entwicklungen und Erkenntnisse zu unterstützen.

Darüber hinaus ist es ein Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit unseres Instituts zu erhalten.

Unser Bild vom Lernenden

Wir schließen mit dem Lernenden einen Vertrag zur Bildungspartnerschaft ab. Die Kursteilnehmer sind mündige Erwachsene, die sich aus eigenem Willen für die Berufsausbildung entschieden haben. Sie sollen eigene Ziele definieren und verfolgen.

Sie entwickeln ein Verständnis für eine Kooperationskultur, gegenseitigen Respekt und Achtung, Anerkennung und Wertschätzung. Der Lernende trägt für

seine Entscheidungen eigenverantwortlich die Konsequenzen. Das Institut bietet Raum und Zeit für die weitere persönliche Entwicklung. Wir erwarten den Willen und die aktive Teilnahme am Ausbildungsprozess.

Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit der Bildungspartner bedarf es eines verantwortungsvollen und engagierten Umgangs mit den Inhalten der Ausbildung im fachlichen und sozialen Bereich.

Unser professionelles Selbstverständnis

Im ständigen Austauschprozess mit allen Beteiligten sind wir als Dozenten Lernbegleiter und Lernpartner. Dabei agieren wir als Teil des Kursteams.

Wir stärken Eigenständigkeit und Selbstverantwortung. Unser Auftrag ist es, die Lernenden für das Berufsleben in fachlicher und sozialer Hinsicht vorzubereiten. Durch enge Verzahnung

von Theorie und Praxis tragen wir zu einer hohen beruflichen Handlungskompetenz bei. Wir setzen den Lehrauftrag innovativ, in hoher Qualität und praxisnah um.

Wir bringen die Bereitschaft mit, uns selbst weiterzubilden, selbst zu lernen und unser eigenes Handeln zu reflektieren.

Unser religiöses Profil

Das christliche Werteverständnis des Johanniter Ordens ist ein Grundpfeiler des Instituts. Zu diesem zählen wir Nächstenliebe, Toleranz gegenüber anderen Weltanschauungen, Kulturen und Lebensentwürfen sowie Offenheit gegenüber weiteren Konfessionen. Im Jahresablauf ist dies spürbar und wird als wichtiger Bestandteil gelebt.

Deswegen finden wir uns auch zu jährlich wiederkehrenden Anlässen

(z. B. Schuljahresbeginn und -abschluss sowie den christlichen Feiertagen) zusammen.

Unser Institut ist für Menschen ohne konfessionellen Hintergrund und anderen Konfessionen offen und gibt ihnen Raum zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit.

Unser Verständnis von Inklusion

Inklusion ist der Einbezug ALLER.

Wir sehen Menschen in ihrer Vielfalt.

Wir erkennen die Individualität als wesentlichen Bestandteil unserer Gesellschaft an. Wir setzen uns auseinander mit unterschiedlichen Entwicklungschancen und Lebensentwürfen.

Wir schaffen Räume zur Auseinandersetzung mit der Individualität für alle an der Ausbildung direkt Beteiligten. Dadurch gelingt es uns, die menschliche, fachliche und gesellschaftliche Vielfalt in unsere Arbeit zu integrieren. Diese Inklusion ist eine zukunftsorientierte Querschnittsaufgabe, mit der wir jetzt beginnen.

Unser Verständnis von Partizipation

Partizipation heißt Teilhabe und wird von uns als gelebter Prozess (Beteiligung, Mitwirkung, Mitbestimmung) verstanden.

Partizipation setzt eine offene Grundhaltung voraus. Sie bedingt weiterhin die Transparenz zwischen allen am Lehr- und Lernprozess beteiligten Personen der Johanniter-Akademie Mitteldeutschland sowie eine hohe Informations- und

Kommunikationskultur. Partizipation benötigt einen klaren örtlichen, zeitlichen und personellen Rahmen. Es müssen allen Ebenen berücksichtigt werden (Lerner, Team, Leitungsebene, Praxispartner etc.).

Partizipation soll zu einer quantitativen und qualitativen Verbesserung der Unternehmenskultur und der Lehr- und Lernprozesse führen.

Wir als Team

Wir sind die Johanniter-Akademie Mitteldeutschland, die sich in verschiedene Fachbereiche gliedert und unter einer gemeinsamen Zielstellung arbeitet.

Wir ergänzen uns durch unsere berufliche und individuelle Vielfalt und nutzen diese für den konstruktiven, lebendigen Dialog im täglichen Miteinander.

Wir begegnen uns im Verständnis der christlichen Nächstenliebe. Dies

bedeutet für uns einen respektvollen, wertschätzenden, ehrlichen, offenen und kollegialen Umgang miteinander.

Wir üben uns in Empathie, um ein Verständnis füreinander zu entwickeln.

Wir sind uns unserer Wirkung gegenüber Lernenden, Gästen, Besuchern, Kollegen und der Öffentlichkeit bewusst.

Lars Menzel - Leiter Bildungsinstitut Mitteldeutschland

Ihr Ansprechpartner Lars Menzel

Institutsleiter

Stötteritzer Straße 47
04317 Leipzig