AED-Frühdefibrillation in Oberschwaben/Bodensee

Unsere Serviceleistungen: Beratung, Betreuung und Schulung

Der „plötzliche Herztod“ ist die Todesursache Nummer 1 in Deutschland. Schnelle Hilfe durch frühe Defibrillation ist bei einem solchen Notfall lebensrettend. Der Fachausschuss „Erste Hilfe“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung empfiehlt daher die Einbindung der Automatisierten Externen Defibrillation (AED) in die betriebliche Erste Hilfe. Unternehmen bieten Ihren Mitarbeitern und Kunden damit noch effizientere Hilfe und mehr Sicherheit.
In unseren Erste Hilfe-Grundschulungen und -Fortbildungen werden die Teilnehmer schon an das Thema "Automatisierte Externe Defibrillation" (AED) herangeführt. Entscheidet sich ein Unternehmen für die Platzierung eines AED-Gerätes, kommen unsere besonders qualifizierten Lehrkräfte für eine  AED-Fortbildung auf Wunsch ins Haus, um mit den Mitarbeitern den Umgang mit dem dort konkret eingesetzten AED-Gerät und den Gesamtablauf im spezifischen Erste Hilfe-System des Unternehmen zu trainieren.


Die Johanniter ihr zuverlässiger Partner rund um das Thema AED

  • Beratung bei der Anschaffung eines geeigneten AED-Gerätes
  • Beschaffung und Implementierung im Unternehmen
  • Unterstützung bei der Standortwahl
  • Beratung zu Aufbewahrung Möglichkeiten und Kennzeichnung
  • Geräteeinweisung gemäß Medizinproduktegesetz (MPG)
  • Schulung Ihrer Mitarbeiter durch qualifizierte Lehrkräfte
  • auf Wunsch: langfristige Betreuung und AED-Supervision

AED-Frühdefibrillation

Mit über 100.000 Fällen jährlich stellt der plötzliche Herztod in Deutschland die häufigste Todesursache dar. Etwa 40 bis 50 % der Patienten, bei denen vom Rettungsdienst ein Wiederbelebungsversuch vorgenommen wird, weisen bei der ersten Rhythmusregistrierung ein Kammerflimmern bzw. eine pulslose Kammertachykardie auf. Bei 10 bis 20 % der Patienten liegt primär eine pulslose elektrische Aktivität vor, die restlichen Patienten haben eine Asystolie.

Wahrscheinlich haben zum Zeitpunkt des Kollapses weitaus mehr Patienten Kammerflimmern oder eine ventrikuläre Tachykardie, da sich bis zur ersten EKG-Aufzeichnung der Rhythmus zur Asystolie verschlechtert haben könnte.

Die einzig wirksame Behandlung des Kammerflimmerns und der pulslosen Kammertachykardie stellt die Defibrillation dar. Je früher die Defibrillation erfolgt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit des Überlebens ohne bleibende körperliche Schäden. Jede Minute ohne wirksame Reanimation reduziert die Überlebenswahrscheinlichkeit um 7 bis 10 Prozent.

Da die Eintreffzeit des Rettungsdienstes nur mit erheblichem finanziellem Aufwand verkürzt werden kann, soll die Defibrillation auch von darin ausgebildetem nicht-ärztlichem Personal durchführbar sein. Automatisierte externe Defibrillatoren (AED) verfügen über ein Analysesystem, welches das EKG des Patienten auswertet und bei Kammerflimmern und (pulsloser) Kammertachykardie eine Defibrillation empfiehlt.

Ersthelfer, die nicht über einen Defibrillator verfügen, sollen sofort den Rettungsdienst alarmieren („früher Notruf“) und möglichst bald bzw. gleichzeitig mit den Basismaßnahmen der Wiederbelebung beginnen.

In wissenschaftlichen Studien wurden Überlebensraten von bis zu 74 % beschrieben, bei denen die Defibrillation unmittelbar nach Eintritt des Ereignisses durchgeführt und die Herz-Lungen-Wiederbelebung darüber hinaus von qualifiziertem Personal mit erweiterten Maßnahmen (Intubation, Infusion, Medikation etc.) fortgeführt wurden.

Deshalb ist es erforderlich, die gängigen und bewährten Basismaßnahmen wie Atemspende und Herzdruckmassage durch Ersthelfer um die Defibrillation zu ergänzen.

 

Für unsere AED-Lehrgänge wenden Sie sich bitte an den Ansprechpartner auf der rechten Seite.

Ihr Ansprechpartner Anja Spintzyk

Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.
Ausbildungabteilung Ost
Dienststelle Friedrichshafen
Schnetzenhauser Str. 2
88048 Friedrichshafen

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