Wiederaufnahme von Jugendarbeit unter Auflagen möglich

Berlin, 20. Mai 2020

Die vergangenen Wochen haben alle Teile der Gesellschaft vor große Herausforderungen gestellt. Glücklicherweise und dank der großen Solidarität der Bevölkerung erlebte Deutschland einen milderen Ausbruch des neuartigen Coronavirus als viele andere Länder. 

Seit Mitte März konnten die vielfältigen Angebote der Johanniter-Jugend nicht mehr stattfinden (siehe Meldung vom 15. März bzw. 19. April). Viele kreative und engagierte Menschen haben in dieser Zeit hochwertige digitale Formate entwickelt und durchgeführt. Im Projekt “Jugendarbeit - neu denken!” wurden Konzepte ausgetauscht und jugendverbandliche Themen weiterentwickelt.

Viele Kinder und Jugendliche haben unter dem Motto #JJzuHause viel #wirmachenstark erlebt und die Johanniter-Jugend konnte viele Erfahrungen für die Zukunft sammeln. Ohne die zahlreichen Jugendgruppenleiter*innen und Funktionsträger*innen wäre all das nicht möglich gewesen - ihnen allen schon jetzt vielen Dank!

Die Lockerungen

Nach und nach werden die strengen Regeln, die über Wochen galten und die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Deutschland erfolgreich verlangsamt haben, gelockert. Das betrifft vielerorts auch die Jugendverbandsarbeit und andere Angebote der Johanniter-Jugend.
Bund und Länder haben vereinbart, regional angepasst vorzugehen. Für uns folgt daraus, dass bundesweit nur allgemeine Leitlinien herausgegeben werden und auch einzelne Landesverbände innerhalb ihrer Zuständigkeitsbereiche auf unterschiedliche Verordnungen treffen werden.

Unsere Angebote

In einigen Bundesländern wurden die öffentlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie stufenweise gelockert und ermöglichen unter bestimmten Voraussetzungen Jugendarbeit in Präsenzform. 

Wir möchten Kindern und Jugendlichen so bald wie möglich wieder Treffen und sinnvolle Freizeitgestaltung ermöglichen. Wir sind uns dabei unserer Verantwortung bewusst und wissen, dass die Einhaltung der Hygieneregeln im jugendverbandlichen Miteinander nicht immer einfach umsetzbar ist. Daher treffen die Verbände vor Ort an die bestehenden Regelungen angepasste Entscheidungen.

Wir empfehlen weiterhin, den regelmäßigen Dienstbetrieb von Schulsanitätsdiensten auzusetzen. Empfehlungen für den Umgang mit Schulnotfällen wurden intern veröffentlicht und stehen den Verbänden im Intranet 4juh zur Verfügung. Weitere Angebote in Schulen unterliegen den schulischen Regelungen.

Veranstaltungen, Seminare und Tagungen auf Bundesebene finden aktuell nicht statt. Die Bundesjugendversammlung hat kürzlich vereinbart, erneut digital zu tagen und in diesem Jahr nur eine Versammlung in Präsenz abzuhalten. Bereits im März hat die Bundesjugendleitung außerdem beschlossen, in diesem Jahr kein Bundespfingstzeltlager auszurichten. Am Pfingstsonntag bieten wir jedoch ein bundesweites #BuPfiLazuHause an. Näheres dazu entnehmt bitte dem entsprechenden Beitrag auf unseren Social-Media-Kanälen und der Kommunikation im Intranet 4juh.

Ihr Ansprechpartner Bundesjugendleitung

Lützowstraße, 94
10785 Berlin