Hospiz macht Schule – Projektwoche zum Umgang mit Sterben, Tod und Trauer

Die Kinder der Gartenstadtschule in Rodgau bei der Projektarbeit.
Die Kinder der Gartenstadtschule in Rodgau bei der Projektarbeit.

Bereits zwei Drittel der fünfzehnjährigen Kinder wurden mit dem Sterben von Großeltern, Eltern oder Geschwistern konfrontiert. Nicht immer sind die Kinder auf diese Situation vorbereitet. Sie werden vom Tod einer Angehörigen oder eines Angehörigen überrollt und haben viele Fragen, die oft nicht gestellt werden.

Die Johanniter haben es sich zur Aufgabe gemacht, hier tätig zu werden, und bieten das besondere Projekt von „Hospiz macht Schule“ an. Das pädagogische Konzept ermöglicht Kindern im 3. Grundschuljahr im Rahmen einer Projektwoche, sich präventiv mit dem Thema Tod und Sterben zu beschäftigen.

Zehn ehrenamtliche Hospizhelferinnen und -helfer wurden intensiv für dieses spezielle Projekt ausgebildet. Kompetent, professionell und einfühlsam beschäftigen sie sich mit den Kindern und geben Antworten, um dem sensiblen Thema „Tod, Trauer und Abschied“ die Schärfe zu nehmen.

Die Kinder werden dabei mit spielerischen Aktionen, mit dem Vorlesen von Geschichten, mit Malen, Basteln und Singen behutsam und altersgerecht an die Themen rund um das Sterben herangeführt.

Das Projekt „Hospiz macht Schule“ ist religionsübergreifend, multikulturell angelegt und wird Grundschülern in Rodgau, Rödermark und Dreieich angeboten.

Für die Schulen ist die Durchführung des Projektes kostenfrei, für uns ist es jedoch mit Kosten verbunden. Die Hospizgruppe benötigt für die Fort- und Weiterbildung der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer und für die Projektdurchführung notwendige Materialien. Das alles können wir nur durch Spendenmittel aufbringen. Bitte helfen Sie uns, damit wir noch mehr Kinder behutsam an das Thema Sterben heranführen können.