Bevölkerungsschutz – schnelle Hilfe bei großen Schadensereignissen

Der Zivil- und Katastrophenschutz versorgt Menschen bei Pandemien, Großunfällen oder Großereignissen

Das Coronavirus versetzt die Welt in einen Ausnahmezustand und stellt die Gesellschaft vor große Herausforderungen. Die damit verbundenen vielfältigen Aufgaben können wir nur durch eine große Zahl an ehrenamtlichen Helfern im Zivil- und Katastrophenschutz abdecken, die in ihrer Freizeit bis zu 17.000 Stunden im Jahr unentgeltlich in Ausbildung und Einsatz investieren. Sie sind bestens ausgebildet und hoch motiviert und unterstützen unsere hauptamtlichen Sanitätskräfte, Ärztinnen und Ärzte im Einsatz oder beschaffen dringend benötigtes Material wie etwa Schutzkleidung. Ebenso kommen sie auf Großveranstaltungen, Sportereignissen oder Konzerten als Ersthelferinnen und  helfer bei medizinischen Notfällen zum Einsatz.

Die Einsatzkräfte haben gelernt, mit jeder nur erdenklichen Situation umzugehen, und sind mit allen Notfallkonzepten vertraut. In und um München ermitteln wir wichtige Informationen zur regionalen Situation, vermitteln korrekte Handlungsweisen und beschaffen dringend benötigtes Material wie Schutzkleidung oder Ähnliches. Wir helfen vor Ort bei Krankentransporten, Fahrdiensten, Rettungseinsätzen und auch in der Einsatzleitung. Das ist eine große Herausforderung!

Rasante Hilfe – die Schnelleinsatzgruppe der Johanniter

Die Schnelleinsatzgruppe des Bevölkerungsschutzes tritt immer dann in Aktion, wenn innerhalb kürzester Zeit eine große Anzahl an Helferinnen und Helfern sowie umfangreiches Material notwendig sind, um viele Patientinnen und Patienten und Betroffene adäquat zu versorgen. Beispielsweise bei Busunglücken, Hochhausbränden oder bei Industrieunfällen. Unsere Motorradstaffel übernimmt die Erstversorgung von Menschen in Notfallsituationen ebenso wie Lotsendienste und ist bei Veranstaltungen wie Marathonläufen oder Radrennen dabei. Zusätzlich patrouillieren wir an besonders unfallträchtigen Tagen auf Bayerns Straßen, um als Ersthelferinnen und  helfer möglichst schnell am Unfallort zu sein.

Naturkatastrophen in Bayern – keine Seltenheit

Schneemassen, die Häuser zum Einstürzen bringen oder ganze Dörfer einschneien, Überflutungen großer Landstriche und Ortschaften durch Hochwasser oder Unwetterschäden – in München und Umgebung geht es nicht ohne den Bevölkerungsschutz der Johanniter. Wir sind vor Ort und helfen, wo es nötig ist. Wir sind füreinander da.

So können Sie unseren Bevölkerungsschutz unterstützen

Die Trainings und das Equipment für die Ehrenamtlichen kann die Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. nur durch Spenden und Fördergelder finanzieren.

  • 10 Euro können für den Kauf von Verbands- und Desinfektionsmaterial verwendet werden.
  • 50 Euro finanzieren schmerzstillende Medikamente für mehrere Einsätze.
  • 100 Euro ermöglichen die Anschaffung einer Beatmungshilfe.

Mit Ihrer Spende können wir unsere Helferinnen und Helfer vorbereiten und deren Schutz durch die richtige Ausrüstung sicherstellen. Ihre Spende rettet Menschenleben!