(R)echt erleben!

Jugendliche im Gespräch mit Juristinnen und Juristen – ein Präventionsprojekt

Dieses ehrenamtlich organisierte Projekt liegt uns sehr am Herzen und wir hoffen, dass die pandemische Lage es bald zulässt, hier wieder starten zu können.

Viele Situationen in unserem Alltag haben rechtliche Bezüge, ohne dass wir diese in jedem Fall wahrnehmen. Dies gilt selbstverständlich auch für Jugendliche in Schule, Ausbildung und Beruf.

„(R)echt erleben!“ ist ein Projekt, das Jugendliche mit Juristinnen und Juristen ins Gespräch bringen und ihnen rechtliche Themen bewusst machen soll. Schwerpunkt sind Gerichtsbesuche mit Schulklassen, die durch berufserfahrene Juristinnen und Juristen vorbereitet, begleitet und nachbereitet werden.

Ab der 8. Klasse empfehlen wir den Besuch einer Strafverhandlung. In dieser Jahrgangsstufe werden die meisten Schülerinnen und Schüler 14 Jahre alt und damit strafmündig. Spätestens von der 9. Klasse an beginnen die Schülerinnen und Schüler, sich Vorstellungen von der Arbeitswelt zu machen. Die sich einstellenden Fragen zum Arbeitsrecht können gut im Rahmen des Besuchs einer Arbeitsgerichtsverhandlung begleitet und erörtert werden.

Bei einem Gerichtsbesuch erleben die Jugendlichen das Recht „hautnah“ und stärken so ihr Rechtsbewusstsein, während sie das Recht sonst meist nur als abstraktes, theoretisches Gedankengebäude wahrnehmen.

Auf Wunsch stehen wir Schulklassen und anderen Gruppen Jugendlicher auch für Vorträge, Workshops und Diskussionen zu speziellen rechtlichen Themen wie zum Beispiel Handynutzung, Datenschutz, Copyright, Downloads oder Cybermobbing zur Verfügung. Ebenfalls möglich sind Informationsveranstaltungen für Lehrkräfte und Eltern zu jugendrelevanten rechtlichen Themen.

So können Sie "(R)echt erleben" unterstützen

  • Mit 10 Euro kann pädagogische Fachliteratur finanziert werden
  • 25 Euro für die Anschaffung von juristischer Fachliteratur
  • 50 Euro werden für einen Medienkoffer (Kursmaterial) benötigt