Interview zur Datensicherheit bei den Johannitern

Mit Elke Hofmeister, der Betriebsbeauftragten für den Datenschutz der Johanniter-Unfall-Hilfe.

JUH: Wie verwalten die Johanniter Adressen ihrer Spender und Fördermitglieder?
Elke Hofmeister: Die Adressen werden bei uns in einer zentralen und zugangsgeschützten Datenbank verwaltet, auf die lediglich eine beschränkte Anzahl von Mitarbeitern Zugriff hat. Und diese Mitarbeiter sind auch immer auf den Datenschutz verpflichtet. Wenn etwas in der Datenbank gemacht wird, wird das außerdem in eine so genannte Log-Datenbank geschrieben, damit nachvollzogen werden kann, wer was gemacht hat.

JUH: Geben die Johanniter Adressen nach außen weiter?
Hofmeister: Adressbestände geben wir in verschlüsselter Form ausschließlich an langjährige externe Dienstleister wie unsere Druckereien weiter. Diese erstellen auch die Adressetiketten und erledigen die Postauflieferung für uns. Und auch diese Dienstleister, die mit der Verarbeitung von Daten betraut sind, werden von uns immer auf den Datenschutz verpflichtet. Außerdem steht ja auch in unseren Beitrittserklärungen, dass wir das Bundesdatenschutzgesetz beachten und ein Tausch oder Verkauf von Adressen nicht stattfindet.

JUH: Wie kommen die Johanniter an ihre Adressen?
Hofmeister: Neue Adressen generieren wir vorwiegend über so genannte Neuspendermailings. Über unseren zertifizierten Dienstleister „P Direkt“ mieten wir Adressen für Spendenbriefe, die wir in unseren Bestand aufnehmen, wenn eine Spende bei uns eingegangen ist. Außerdem gewinnen wir ja durch unsere Haustürwerbung neue Mitglieder und damit auch Adressen.

Ihr Ansprechpartner Spenderservice

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