Im Einsatz gegen Hunger und Kälte

Berlin, 01. April 2017

Foto: Lisa Heidenbluth/Johanniter

Bereits auf der Pressekonferenz der Diakonie am 30. März in der HalleLuja präsentierten die beteiligten Verbände ihr Zahlen und zogen bereits ein Tag vor dem offiziellen Ende der Berliner Kältehilfe-Saison 2016/17 Bilanz. Bei den Johannitern waren rund 88 ehrenamtliche Helfer/innen im Einsatz und versorgten die bedürftigen Menschen im „Café Krause“ in Kreuzberg mit heißen Getränken und einer warmen Mahlzeit. Andreas Braun, Koordinator der Johanniter-Kältehilfe, weiß: „Anfänglich kamen durchschnittlich 15 Obdachlose. In der Saison 2016/17 waren es täglich etwa 32 Menschen. Dies spiegelt einerseits den Bedarf wider, andererseits zeigt es auch, dass wir Vertrauen zu den Menschen aufbauen konnten und die Menschen gerne zu uns kommen.“ 2.600 Bedürftige erhielten in der vergangenen Saison somit Hilfe.

Das medizinische Betreuungsteam setzte sich in der Saison 2016/17 aus 21 Ärzten und Pflegefachkräften des Sankt-Gertrauden-Krankenhauses sowie Johanniterpersonal zusammen. Sie ließen an beiden Standorten der Johanniter-Kälteambulanz in Mitte und Kreuzberg durchschnittlich drei Menschen eine niedrigschwellige, medizinische Versorgung zuteilwerden.

Als Dankeschön für alle helfenden Hände gab es am 2. April im Anschluss an den Gottesdienst in der St. Thomas Kirche eine Einladung zu Speis und Trank. Und „nach der Kältehilfe ist vor der Kältehilfe“. Die Planungen für die nächste Saison laufen schon an.