Vom Zivi zum Landesvorstand

Hannover, 12. Dezember 2017

Hannes Wendler ist seit November Mitglied im Landesvorstand
Foto: Johanniter

Seit dem 1. November ist Hannes Wendler hauptamtliches Mitglied im Vorstand des Landesverbandes Niedersachsen/Bremen. Sein gemeinsamer Weg mit der JUH begann als Zivildienstleistender vor 18 Jahren. Im Interview gewährt er einen persönlichen Einblick in seinen Arbeitsalltag.

  • Wie sind Sie zur Johanniter-Unfall-Hilfe gekommen?

Fast schon ein Klassiker: über den Zivildienst. Anschließend konnte ich so mein Studium durch eine parallele Tätigkeit im Rettungsdienst finanzieren.

  • Was hat Sie dazu bewegt das zu tun, was Sie heute tun?

Im Laufe meiner beruflichen Entwicklung, hat es mir immer besonders viel Freude bereitet, mit einem kompetenten und motivierten Team vielfältige und komplexe Themen anzupacken und Projekte voran zu bringen. So habe ich es als Dienststellenleiter im Ortsverband Braunschweig bereits tun dürfen und freue mich daher sehr, nun die Chance zu haben, mich dieser Herausforderung auf Landesverbandsebene erneut stellen zu dürfen.

  • Wie war Ihr Weg bis zu dem Zeitpunkt heute? Welche Schritte haben Sie durchlaufen?

Nach dem Studium habe ich noch weiter sieben Jahre in unterschiedlichen Funktionen auf Ortsverbands-, Regionalverbands- und Landesverbandsebene bei den Johannitern gearbeitet. In den letzten sechs Jahren, war ich bei Volkswagen Nutzfahrzeuge im Vertrieb tätig und zuletzt verantwortlich für die Kooperation mit Aufbauherstellern diverser Branchen und das Marketing für Spezialfahrzeuge. 

  • Wie sieht die erste Stunde Ihres Tages aus?

Mein Tag startet in der Regel mit einem Espresso und einem kurzen Blick in die Nachrichten.

  • Auf welchen wesentlichen Werten beruhen Ihre täglichen Handlungen, Entscheidungen, Pläne?

Für mich zählen Mitmenschlichkeit und Respekt zu den wesentlichen Werten, die ich im Alltag stets zu berücksichtigen versuche. Dabei meine ich mit Respekt auch, dass ich es als positiv empfinden kann, wie vielfältig wir Menschen sind und wie unterschiedlich unsere Kompetenzen.

  • Wer darf Ihnen sagen, dass Sie falsch liegen?

Jeder - wenn er sehr gute Argumente hat.

  • Was würden Sie heute Ihrem jüngeren Selbst empfehlen?

Nur die Ruhe. Alles hat seine Zeit.

  • Wofür sind Sie dankbar?

Für meine Familie und gute Freunde. Tatsächlich gelingt es mir aber auch regelmäßig, für sehr kleine Dinge ganz bewusst Dankbarkeit zu empfinden. Zum Beispiel für einen warmen sonnigen Tag im Frühling oder eine ruhige Minute mit einem Kaffee im sonst hektischen Alltag.

  • Wenn es eine Sache gäbe, die Sie an sich ändern könnten, welche wäre das?

Manchmal wäre ich gern ein wenig organisierter...

  • Welche Hoffnung haben Sie und welche Hoffnung haben Sie aufgegeben?

Ich gebe mich nicht der Hoffnung hin, dass einem im Leben alles gelingen wird. Aber ich glaube fest daran, dass es sich immer lohnt, auch schier unlösbar erscheinende Aufgaben anzupacken, wenn man überzeugt davon ist, dass man an einer Situation etwas verändern will.

  • Glauben Sie an Wunder?

Ich glaube, dass sich Mut und Fleiß lohnen, aber manchmal trotzdem Hilfe nötig ist.

  • Was macht Sie stolz?

Mit anderen gemeinsam Ziele zu erreichen.

  • Was ist das Lustigste, das sie bei der JUH erlebt haben?

Das lässt sich nach 18 Jahren JUH nicht ansatzweise auf ein Erlebnis reduzieren.

  • Was ist Ihr Lieblingsgericht aus der Feldküche?

Erbsensuppe!

  • Was ist ihr Lieblingsfahrzeug bei der JUH?

Als ehemaliger Rettungsdienstler begeistert mich natürlich alles mit Blaulicht.

  • Was machen Sie in ihrer Freizeit – abseits der JUH?

Ich genieße es ganz besonders, Zeit mit meinen Kindern zu verbringen. Zu meinen Hobbys zähle ich Automobile, Wassersport und Skifahren.

  • Reisen Sie gerne? Wenn ja wohin und warum?

Wohin: im Sommer ans Meer und im Winter in die Berge. Warum: s. vorherige Frage.

  • Wem folgen Sie am liebsten in den Sozialen Medien?

Tatsächlich müssen mir Freunde immer berichten, was auf Facebook und Co. gerade passiert, da meine eigene Nutzung der Sozialen Medien sich auf ein Minimum beschränkt.

  • Was gehört auf eine richtig gute Pizza?

Tomatensoße, guter Mozzarella und schwarze Oliven.

  • Der Landesverband Niedersachsen/Bremen ist ...

...nicht nur der Schönste aller Landesverbände, sondern auch der mit der besten Mannschaft.

 

 

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