Johanniter auf dem "Abend für das Ehrenamt"

Goslar, 21. September 2017

Die Johanniter auf dem Abend für das Ehrenamt

Foto: Johanniter/Paul Dattke
(v.l.n.r.) Lara Henne, Johanniter-Quartiersmanagerin im Wohn-Café und Beratungsbüro "Lebens Raum", Margret Schinke, ehrenamtliche Helferin im Wohn-Café und Beratungsbüro "Lebens Raum", Sabine Fricke, ehrenamtliche Helferin im Wohn-Café und Beratungsbüro "Lebens Raum", Galina Gerhart, Integrationsbeauftragte der Stadt Goslar, Rita Burkamp, ehrenamtliche Helferin im Nachbarschaftshaus, Angebot Sprachunterricht "Deutsch im Alltag", Mona Isaak, ehrenamtliche Helferin im Projekt "Tre-Re-Le", Dirk-Peter Vorderstemann, Sparkassen-Vorstand, und Susanne Felka, Johanniter-Quartiersmanagerin.

Vertreter von insgesamt 15 Initiativen, Vereinen und Organisationen strömten am Donnerstagabend, 21. September, ins Große Heilige Kreuz in Goslar. Sie folgten der Einladung der Sparkasse Hildesheim-Goslar-Peine, die - gemeinsam mit ihrem Partner, der Goslarschen Zeitung, - den jährlichen „Abend für das Ehrenamt“ in diesem geschichtsträchtigen Gebäude veranstaltete.

Im Mittelpunkt stand die Honorierung des ehrenamtlichen Engagements sowie die Würdigung der Organisationen und Träger, die ehrenamtliche Betätigung unterstützen und in ihre Arbeit integrieren. Für diesen Zweck stellte die Sparkasse über 10.000 Euro an Preisgeldern zur Verfügung.

Nach Grußworten des Oberbürgermeisters Dr. Oliver Junk und des Sparkassen-Vorstands Dirk-Peter Vorderstemann, in denen sie die hohe Bedeutung des Ehrenamtes für den gesellschaftlichen Zusammenhalt herausstellten, wurden alle Preisträger abwechselnd nach vorne gebeten und bekamen Gelegenheit, von ihren Tätigkeiten zu berichten.

Die Johanniter durften sich an diesem Abend gleich über zwei Auszeichnungen freuen. Sowohl das Angebot „Tre-Re-Le“ (Treffen-Reden-Lernen), als auch der Seniorentreff wurden mit je 500 Euro prämiert. Entgegengenommen wurden die Preise von den beiden Quartiersmanagerinnen und Projektverantwortlichen Susanne Felka und Lara Henne, die natürlich in Begleitung ihrer ehrenamtlichen Unterstützer erschienen waren.

Die Johanniter bieten Bewohnern und Interessierten „ganz viele unterschiedliche Möglichkeiten sich einzubringen und auszuleben“, so Eike Bruns, der Moderator der Veranstaltung. Susanne Felka unterstrich, was die Angebote der Johanniter ausmacht: „Wir treffen uns, wir reden miteinander, wir tauschen uns aus und verbringen einfach gerne Zeit zusammen.“ Von dem Preisgeld werden unter anderem Nähmaschinen und –zubehör angeschafft, da sich viele Besucher wünschen zu nähen.

Für den Austausch mit anderen Preisträgern und deren Begleitern war dann im Anschluss genügend Zeit, als der Abend mit einem vielfältigen Buffetangebot und im Rahmen informeller Gespräche seinen Ausklang fand.

Die Johanniter auf dem Abend für das Ehrenamt

Foto: Johanniter/Paul Dattke
(v.l.n.r.): Lara Henne, Johanniter-Quartiersmanagerin, Dirk-Peter Vorderstemann, Sparkassen-Vorstand, Susanne Felka, Johanniter-Quartiersmanagerin, und Lutz Poguntke, Direktor Firmenkunden der Sparkasse Goslar/Harz.

"Lebens Raum"

Mit zwei Treffpunkten für alle Menschen in Jürgenohl bietet das Quartiersmanagement "Lebens Raum" Möglichkeiten für Begegnungen und Austausch. Im Nachbarschaftshaus in der Kneippstraße 14 und im Wohn-Café und Beratungsbüro in der Danziger Straße 53 finden regelmäßig Veranstaltungen und Angebote statt. Der "Lebens Raum" versteht sich als Ort, an dem die Generationen zusammentreffen und Platz für Begegnungen zwischen unterschiedlichen Kulturen ist. Ziel ist es, das Miteinander in Jürgenohl zu stärken.

Auch möchte der "Lebens Raum" dazu beitragen, freiwilliges Engagement im Stadtteil noch fester zu verankern. Zudem beraten die Mitarbeiter des "Lebens Raums" zu Fragen des täglichen Lebens und kümmern sich auf Wunsch um die Vermittlung von Dienstleistungen, wie Handwerkerdienste, ambulanter Alten- und Krankenpflege oder Hausnotruf. Getragen wird der "Lebens Raum" von der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V., der Stadt Goslar, den Wohngesellschaften Goslar/Harz und der Baugenossenschaft Wiederaufbau eG, die beiden größten Vermieter im Stadtteil.

"Treffen-Reden-Lernen"

"Treffen-Reden-Lernen", oder kurz "Tre-Re-Le", ist ein Projekt der Johanniter in Goslar, das Menschen mit und ohne Migrationshintergrund die Möglichkeit geben soll, sich auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und mehr über ihre Umgebung zu erfahren. Regelmäßig freitags treffen sich die Teilnehmer im Nachbarschaftshaus in der Kneippstraße oder machen gemeinsam Ausflüge. Gefördert wird das Angebot von der Stadt Goslar.

Ihre persönliche Ansprechpartnerin Natalia Shapovalova

Ludwig-Winter-Straße 9
38120 Braunschweig