Johanniter-RockerRetter beenden Einsatz

Braunschweig/Nordholz, 26. Juli 2017

Helfer aus dem Regionalverband Harz-Heide im Großeinsatz beim DEICHBRAND-Festival in Nordholz bei Cuxhaven

Die Johanniter aus Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Baden-Württemberg und Hessen haben den Sanitätsdienst während des DEICHBRAND-Festivals in Nordholz vom 20. bis 24. Juli beendet. Rund 520 Sanitäter waren während des Festivals im Einsatz, darunter auch 15 Braunschweiger, drei Salzgitteraner und zwei Celler Johanniter.

„Wir sind sehr zufrieden“, sagt Thorsten Ernst, Einsatzleiter der Johanniter. „Das Einsatzaufkommen beim DEICHBRAND war der Größe und dem Wetter entsprechend.“ Insgesamt hatten die Johanniter-Retter 2.680 Patientenkontakte. Davon 1.130 sogenannte Bagatellen. Heißt: Kleine Schnittwunden, Pflaster für eine Blase - also kleinere Verletzungen. Darüber hinaus gab es 1.350 protokollierte Verletzungen: von Schürfwunden, alkoholbedingten Problemen, Prellungen, Stauchungen, Atembeschwerden bis hin zu einem Verdacht auf Herzinfarkt. „Die Behandlungszahlen sind im Verhältnis zur Größe des Festivals im normalen Bereich“, so Thorsten Ernst.

Die Helfer aus dem Regionalverband Harz-Heide waren schwerpunktmäßig in der Unfallhilfestelle 1, der größten Unfallhilfestelle auf dem Gelände, eingesetzt und haben in allen Bereichen von den Intensivbehandlungsplätzen bis hin zum Notarzteinsatzfahrzeug mit unterstützt. Zudem haben sie einen Mannschaftstransportwagen und zwei Rettungswagen besetzt. Sie leisteten im Einsatz insgesamt über 1.500 Stunden und legten knapp 3.600 Kilometer zurück.

„Alle Helfer freuen sich schon auf das nächste DEICHBRAND-Festival, auf die vielen neuen Gesichter und Kollegen, die sie dort kennengelernt haben, und natürlich auch auf die dienstfreien Stunden bei den Konzerten“, betont David von Palubitzki, Teamleiter der Johanniter aus dem Regionalverband Harz-Heide.

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