Neuer Dienststellenleiter für die Johanniter in Hildesheim

Hildesheim, 10. Januar 2018

Marc Küchemann übernimmt Leitungsfunktion und wechselt von Northeim in die Domstadt

Regionalvorstand Thorsten Müller (links) freut sich Marc Küchemann (rechts) als neuen Dienststellenleiter der Johanniter in Hildesheim gewonnen zu haben.

Foto: Johanniter/Nadine Triebel

Marc Küchemann ist ein wahres Johanniter-Urgestein, ein „alter Hase“ im Geschäft. Neu ist hingegen seine Funktion, die der 40-Jährige zum 1. November aufgenommen hat.

Als Dienststellenleiter für die Ortsverbände Hildesheim und Gronau widmet er sich nun allen Bereichen, mit denen die Johanniter im Landkreis vertreten sind.

Das sind zum Beispiel ambulante und teilstationäre Pflege, Kita, Integrationsarbeit, Rettungsdienst, Hausnotruf, Menüservice oder der Katastrophenschutz.
Die vergangenen Wochen hat er intensiv genutzt, um sich gründlich in sein neues Aufgabengebiet einzuarbeiten „Ich freue mich auf die anstehende Herausforderung und auf die Zusammenarbeit mit dem Hildesheimer Team“, sagt der gebürtige Stadtoldendorfer. „Auch wir sind glücklich, Marc Küchemann als neuen Dienststellenleiter gewonnen zu haben“, freut sich Regionalvorstand Thorsten Müller. „Er ist ein langjähriger und erfahrener Mitarbeiter der weiß, wo angepackt werden muss.“

Seit ganzen 16 Jahren ist Marc Küchemann bei den Johannitern aktiv. Die Hilfsorganisation lernte er im Rahmen der Berufsförderung der Bundeswehr kennen, da er in der Rettungswache der Johanniter in Northeim den praktischen Teil der Ausbildung zum Rettungssanitäter ableisten konnte. Während er ab 2002 hauptamtlich als Angestellter bei der Polizeiinspektion Northeim/Osterode tätig war, fuhr er seit 2006 stundenweise Rettungsdienst für die Johanniter. Anschließend wechselte er 2011 vollständig zur Hilfsorganisation bei der er als kommissarischer Leiter „Einsatzdienste“ die Koordination des Rettungsdienstes, des Patiententransfers und des Behindertenfahrdienstes in Holzminden übernahm.

Im folgenden Jahr verschlug es ihn erneut nach Northeim und er trat 2012 das Amt des Rettungswachenleiters an. Danach war er zuletzt ab 2017 Leiter Rettungsdienst für die Ortsverbände Northeim und Göttingen.

Nicht nur hauptamtlich blieb er den Johannitern jahrelang treu. Auch das Ehrenamt übt Marc Küchemann bis heute leidenschaftlich aus. Im Jahr 2008 entwickelte er das erste Konzept für eine Regionalbereitschaft in Südniedersachsen, die sich aus allen ehrenamtlichen Einheiten der Ortsverbände des Regionalverbandes zusammensetzt. Sie wird bei Großveranstaltungen oder bei Großschadenslagen angefordert und kam zum Beispiel bei der Bombenevakuierung in Hannover im vergangenen Jahr zum Einsatz.

Der Johanniter baute die Bereitschaft während der ganzen Zeit mit viel Engagement auf und führte sie im Jahr 2009 in ihren ersten großen Einsatz beim Kirchentag in Bremen. Als mit dem Flüchtlingsstrom 2015 tausende Schutzsuchende Deutschland erreichten, war er federführend für den Aufbau der Notunterkünfte in Sarstedt, Rosdorf und Bad Gandersheim verantwortlich. Neben seinem Hauptamt bleibt Marc Küchemann auch weiterhin ehrenamtlicher Leiter der Regionalbereitschaft Südniedersachsen.

Sein Herz schlägt für die Hilfsorganisation: „Ich bin dankbar über die Chance, mich jetzt noch einmal in einem anderen Bereich professionalisieren und beweisen zu können“, erklärt der Johanniter.