Johanniter leisten 205 Festivalbesuchern Hilfe

Stefan Greiber - Stemwede, 21. August 2016

Die Regionalbereitschaft Weser-Ems der Johanniter-Unfall-Hilfe hat den Einsatz beim 40. Stemweder Open Air Festival erfolgreich gemeistert. Insgesamt 86 Sanitätshelfer, Rettungssanitäter und Rettungsassistenten aus Weser-Ems waren im Einsatz, darunter die beiden Notärzte Dr. Daniel Overheu vom Ortsverband Oldenburg und Markus Wedemeyer vom Ortsverband Nordenham. Unterstützt wurden sie von sieben Einsatzkräften des benachbarten Regionalverbandes Minden-Ravensberg. Insgesamt mussten sie 205 Besuchern Hilfe leisten, dazu kamen viele Bagatellen wie Pflaster kleben oder Kühlpacks ausgeben. „Im Vergleich zu den vergangenen Jahren war es deutlich ruhiger“, sagt Regionalbereitschaftsführer Martin Hilse, der die Gesamteinsatzleitung für den Sanitätsdienst hatte. Dazu beigetragen habe sicherlich das fast perfekte Festivalwetter mit mäßigen Temperaturen und bis auf einen Schauer am Samstagnachmittag ohne nennenswerte Niederschläge. Mehr als 12.000 Besuchern tanzten zu rund 40 Bands und DJs aus den Musikrichtungen Punk, Ska, Rock und Reggae.

Der Ortsverband Nordenham stellte mit 19 Helferinnen und Helfer das größte Kontingent. Dazu zählte auch der Betreuungstrupp, der sich um die Verpflegung der Einsatzkräfte kümmerte. Der Ortsverband Oldenburg hatte 14 Helferinnen und Helfer und den Einsatzleitwagen entsandt, von dem aus der Einsatz koordiniert wurde. Acht Johanniter kamen aus Delmenhorst, sieben aus Aurich, jeweils sechs aus Cloppenburg und Osnabrück, fünf aus Wilhelmshaven, jeweils vier aus Wiesmoor und Emden, drei aus Ahlhorn, jeweils zwei aus Lingen, Stedingen und Varel sowie einer aus dem Ortsverband Jeverland. Drei Einsatzkräfte sind direkt dem Regionalverband Weser-Ems unterstellt.

„Das meiste waren Kleinigkeiten wie Wespenstiche und Schnittwunden von Glas“, berichtet Uwe Drückhammer vom Ortsverband Wilhelmshaven, der sich mit Hilse sowie Marcel Colter vom Ortsverband Delmenhorst und Torsten Dallmeyer vom Ortsverband Oldenburg die Einsatzleitung teilte. Schwerere Verletzungen gab es nicht. „Alles in allem war es ruhig“, sagt Drückhammer. Besuch gab es auch: Regionalvorstand Wilfried Barysch informierte sich vor Ort über den Einsatz und dankte den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihr Engagement.