Johanniter-Schüler retten am besten

Stefan Greiber/Fotos: Ferneding (1), Dierks (6) - Bremen, 26. Juni 2017

Kurz vor Beginn der Sommerferien gab es nochmal Grund zur Freude für Schülerinnen und Schüler aus Garrel und Edewecht. Rund 900 Schüler und Schülerinnen in 180 Mannschaften aus Niedersachsen, Bremen und Bremerhaven haben beim Erste-Hilfe-Wettbewerb der Unfallkasse Freie Hansestadt Bremen gezeigt, was sie auf dem Kasten haben. Gleich zwei Teams von Schulsanitätern, die von Johannitern aus Weser-Ems trainiert werden, waren unter den acht Mannschaften, die mit der maximal möglichen Punktzahl 61  gemeinsam den ersten 1.  Platz belegten. Das Team der Oberschule Garrel wird vom Ortsverband Garrel der Johanniter-Unfall-Hilfe trainiert. Anita, Emma und nochmal Anita gewannen für das gesamte Schulsanitäterteam einen Tag im Beachclub Nethen. Ebenfalls ganz oben dabei war die Grund- und Oberschule Friedrichsfehn (GOBS) mit Leonie Wienken, Johanna Fleck, Daline Eilers, Natalie Soller und Stine Lubek, die vom Johanniter-Ortsverband Edewecht trainiert werden.

Insgesamt stellt der Ortsverband Garrel drei Mannschaften mit insgesamt elf Schulsanitätern sowie zwei Schiedsrichtern. Die beiden anderen Teams aus der Oberschule Garrel waren unter den Plätzen zwei mit 60 Punkten beziehungsweise sieben mit 55 Punkten. „Wir sind rundum zufrieden. Das war einfach großartig“, sagt Jan Ferneding, Ausbildungsleiter der Garreler Johanniter und Trainer der Schulsanitäter. Auch seine Amtskollegin aus dem Ortsverband Edewecht, Heike Dierks, war zufrieden. „Wir sind das erste Mal zu ‚Hand aufs Herz‘ gefahren und haben gleich einen der ersten Plätze geholt“, freut sie sich. Die zweite Mannschaft der GOBS Friedrichsfehn belegte mit 57 Punkten einen der fünften Plätze. Die Schulsanitätsgruppe an der GOBS besteht seit zwei Jahren und hat bereits 25 Schülerinnen und Schüler, die regelmäßig ihre Kenntnisse in Erster Hilfe trainieren.

Zum elften Mal hat die Unfallkasse Freie Hansestadt Bremen den Wettbewerb ausgetragen, der Schüler dazu motivieren soll, sich als Schulsanitäter zu engagieren. Aufgaben waren unter anderem die Versorgung eines Fremdkörpers im Auge, von Händen, durch die sich ein Nagel gebohrt hatte, und die Durchführung einer Herz-Lungen-Wiederbelebung. Außerdem mussten die Mädchen und Jungen einen Aufmerksamkeitstest im simulierten Straßenverkehr meistern. Schulsanitäter rücken immer dann aus, wenn Mitschüler oder Lehrer sich verletzt haben. Dabei geht es nicht nur um kleine Dinge wie Pflaster kleben oder Verstauchungen kühlen, auch bei Über- und Unterzuckerung und Asthmaanfall wissen die Schulsanitäter genau, was zu tun ist. Neben grundsätzlichen Erste-Hilfe-Kenntnissen werden die Jungen und Mädchen regelmäßig anhand praktischer Übungen und Schulungen fortgebildet.   

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