Keine Probleme für Hera im Wald

Greiber/Foto: Poppek - Oldenburg, 27. September 2016

Staffelleiterin Susanne Oltmanns und ihr Stellvertreter Thomas von Seggern (rechts) freuen sich mit Curt Lehmann und Hera über die bestandene Prüfung.

Alle 18 Monate müssen sich Rettungshundeteams der Prüfung stellen. Nur wenn sie bestehen und damit ihre Leistungsfähigkeit erneut unter Beweis gestellt haben, dürfen sie weiter in den Einsatz gehen. Am vergangenen Wochenende absolvierten Curt Lehmann und seine Belgische Schäferhündin Hera die Prüfung. In Nuthe-Urstromtal, rund 20 Kilometer südlich von Potsdam, mussten sie unter anderem in einem 30.000 Quadratmeter großen Waldstück in 20 Minuten zwei vermisste Personen finden und versorgen. Der Bisseler aus dem Landkreis Oldenburg und Hera, deren Rasse auch Malinois genannt wird, meisterten die Anforderungen mit Bravour. Neben Gehorsam und Anzeige ist die Flächensuche die größte Herausforderung bei der bundesweiten Rettungshundeteamprüfung „Fläche“ nach der Gemeinsamen Prüfungs- und Prüferordnung (GemPPO). Die Rettungshundestaffel Oldenburg der Johanniter-Unfall-Hilfe hat drei geprüfte Teams, insgesamt sind 17 Helferinnen und Helfer mit 14 Hunden aktiv dabei. Wer sich für die Rettungshundearbeit bei den Oldenburger Johannitern interessiert, kann gerne zum Übungsabend vorbeikommen. Infos gibt es unter www.johanniter.de/oldenburg oder per Mail bei der Staffelleiterin unter susanne.oltmanns@johanniter.de.