Letzte Krankenhausübung für 2011 erfolgreich durchgeführt

Hamburg, 29. November 2011

Zahlreiche Verletzte füllen die Notaufnahme, weitere Rettungswagen halten und bringen immer neue blutende Opfer und verzweifelten Angehörige: Das Krankenhauspersonal des Agaplesion Diakonie-Krankenhaus im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel hatte auch bei der letzten von insgesamt vier Krankenhausübungen am 29. November alle Hände voll zu tun. Die Hamburger Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz testet regelmäßig in Zusammenarbeit mit der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. die Notfallkapazitäten der Hamburger Krankenhäuser. Das Diakonie-Klinikum musste sich der Versorgung von 40 Verletzten stellen, die während eines nahegelegenen Fußballspiels durch eine Massenpanik zu Schaden gekommen waren. Johanniter aus den Regionalverbänden Hamburg und Harburg sowie Helfer aus anderen Hilfsorganisationen unter der Leitung des Harburger Johanniters Julian Jungjohann koordinierten die 40 Verletztendarsteller. Verschiedene Brand- und Schürfwunden mussten so gut geschminkt werden, dass das Personal der Notaufnahme die Patienten richtig diagnostizieren und behandeln konnte.

 

Um 18:30 Uhr wurde das Krankenhaus über die Übung telefonisch informiert und schon 20 Minuten später setzte sich das erste Fahrzeug mit verletzten Patienten in Bewegung. Mit den Verletzten erreichten auch die Angehörige- und Pressedarsteller das Klinikum, denn nicht nur die Patientenversorgung sondern der Ernstfall wird mit dieser Simulation geprobt. Gegen 20:30 Uhr wurde die Übung offiziell für beendet erklärt.

Ihr Ansprechpartner Verena Goetze

Lützowstraße 94
10785 Berlin