Rehabilitation von Verletzten in Dortmund

Der leitende Arzt Dr. Felix Dudnik spricht wie die zuständige Ergotherapeutin Ukrainisch. Fotoquelle: Johanniter

Die Luftwaffe fliegt regelmäßig Kriegsopfer zur weiteren medizinischen Behandlung nach Deutschland aus. So auch Alexander. Der 21-jährige Student erlitt in einem Gefecht in der Nähe von Luhansk schwere Verletzungen. Granatsplitter zerfetzten die Gefäßnerven in seinen Beinen.

Nach einem zweiwöchigen Aufenthalt in einem Krankenhaus in Bochum kam Alexander in die Johanniter-Klinik am Rombergpark in Dortmund. Dr. Felix Dudnik, leitender Klinik-Arzt der Orthopädie, stellte den Kontakt zu dem jungen Mann her. Der große Vorteil: Sowohl er als auch die zuständige Ergotherapeutin sprechen Ukrainisch. Außerdem legt die Klinik einen besonderen Schwerpunkt auf die orthopädische und neurologische Rehabilitation und verfügt daher über hochspezialisierte Trainingsgeräte, auf denen Alexander wieder das Laufen lernen soll.

„Ich bin so froh, dass ich bei Ihnen bin”, sagt der junge Ukrainer über seinen Aufenthalt an der Klinik am Rombergpark. In Bochum habe er dafür gebetet, dass er in diese Reha-Einrichtung gebracht werde.