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Das Johanniter-Zentrum Oberbayern Südost – Für eine starke Zukunft

Ausreichend Platz für beste Hilfe

Unweit des Badria-Geländes ist auf einem rund 3.000 Quadratmeter großen Erbpachtgrundstück der Heiliggeist-Spitalstiftung das neue Johanniter-Zentrum Oberbayern Südost entstanden – bestehend aus einem dreigeschossigen Hauptgebäude und einem eingeschossigen Nebengebäude mit insgesamt zehn Fahrzeug-Stellplätzen.

In dem Neubau haben unsere Hilfs- und Rettungsdienste endlich eine gemeinsame Heimat gefunden. Unter einem Dach können wir Kräfte bündeln, Synergien nutzen und so noch schneller und gezielter für die Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Landkreis Rosenheim sowie im gesamten südöstlichen Oberbayern da sein.
Das neue Zentrum ist ein Zeichen für Zusammenhalt und Engagement – getragen vom starken Miteinander von Haupt- und Ehrenamt.

Ein Zentrum für Rettung, Bildung und Trauerarbeit

Das neue Johanniter-Zentrum in Wasserburg beherbergt Einsatzkräfte, Fahrzeuge und Equipment des Rettungsdienstes sowie der Rettungshundestaffel. Es bietet zudem Schulungsräume für Erste-Hilfe-Kurse und Fortbildungen. Auch die Johanniter-Jugend und Lacrima, das Zentrum für trauernde Kinder, haben hier neue Räumlichkeiten gefunden.

Hilfe auf 1.900 Quadratmetern

Im Erdgeschoss befinden sich sieben Fahrzeuggaragen, eine Waschhalle mit Desinfektionsschleuse, Reinlager, Umkleiden sowie die Rettungswache mit Aufenthalts- und Ruheräumen, Küche, Büro und Terrasse – geplant für kurze Wege und schnelle Einsätze.

Der erste Stock bietet einen großen Seminarraum für Erste-Hilfe-Kurse, Räume für die Johanniter-Jugend und das Trauerbegleitungsangebot Lacrima sowie Büros für Verwaltung und Hausnotrufdienste.

Im zweiten Stock ergänzen ein Besprechungsraum, ein weiterer Seminarraum, ein Fitnessraum und zusätzliche Büros die neue Infrastruktur.

Das Nebengebäude auf der Südseite beherbergt vier weitere Garagen, eine Werkstatt und einen Betriebsmittelraum – unter anderem für Großfahrzeuge des Bevölkerungsschutzes.

Nachhaltig, regional, krisensicher

Für den Bau konnten zahlreiche regionale Unternehmen gewonnen werden, die durch Engagement und Flexibilität wesentlich zur schnellen Fertigstellung beitrugen – viele unterstützten die Johanniter zusätzlich mit Spenden.

Nachhaltigkeit spielte in jeder Bauphase eine zentrale Rolle: Die Garagen entstanden in Holzbauweise, Naturbaustoffe aus der Region kamen zum Einsatz. Dank moderner Haustechnik, einer 30-kW-Photovoltaikanlage mit 20 kWh-Stromspeicher und Luft-Wärmepumpen ist das Zentrum auch bei Strom- oder Gasengpässen funktionsfähig – ein wichtiger Beitrag zur regionalen Sicherheit in Krisenzeiten.

Welche Vorteile bietet das neue Johanniter-Zentrum?