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Ein Testament ist kein Abschied

Manchmal beginnt Fürsorge nicht erst im Hier und Jetzt – sondern in dem Gedanken an morgen.

Als ich Herrn Weber (Name geändert) kennenlernte, war sein Sohn gerade 14 Jahre alt. Ein kluger, neugieriger Junge mit großen Plänen. „Er soll es einmal leichter haben“, sagte sein Vater. „Und er soll wissen, dass ich an ihn geglaubt habe – immer.“

Herr Weber war kein Mann großer Worte. Er hatte gearbeitet, gespart, aufgebaut. Wie viele Väter seiner Generation wollte er vor allem eines: Sicherheit schenken. Nicht nur finanziell, sondern auch menschlich.

Als er begann, sein Testament zu verfassen, ging es ihm deshalb um mehr als Zahlen und Paragrafen. Er wollte vorsorgen. Für den Fall der Fälle. Für einen Weg, der vielleicht anders verläuft als geplant.

In seinem Testament regelte er klar und verantwortungsvoll, dass sein Sohn abgesichert ist – für Ausbildung, Studium, erste eigene Schritte ins Leben. Gleichzeitig traf er eine bewusste Entscheidung: Ein Teil seines Nachlasses sollte dorthin fließen, wo er selbst Hoffnung und Heilung erlebt hatte – in unsere Johanniter-Kliniken.

Hier war er behandelt worden. Hier hatte er erfahren, was moderne Medizin, engagierte Pflegekräfte und menschliche Zuwendung bewirken können. „Wenn ich einmal nicht mehr bin“, sagte er, „dann soll mein Vermögen auch anderen Vätern, Müttern und Kindern helfen.“

Sein Testament ist damit zweierlei geworden:
Ein Schutzschild für seinen Sohn.
Und ein Vermächtnis für das Leben.

Was uns als Johanniter-Kliniken besonders berührt: Ein Testament ist immer ein Vertrauensbeweis. Es zeigt, dass Menschen über ihr eigenes Leben hinausdenken – an die nächste Generation, an die Gemeinschaft, an eine Gesundheitsversorgung, die auch in Zukunft stark sein soll.

Vielleicht stellen auch Sie sich die Frage, wie Sie vorsorgen möchten. Für Ihre Familie. Für Ihr Kind. Und für eine medizinische Versorgung, die Hoffnung schenkt.

Ein Testament ist kein Abschied. Es ist ein Ausdruck von Verantwortung. Und manchmal ist es die schönste Form zu sagen:„Ich bin für dich da – auch morgen noch.“